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1. FC KölnMarius Bülter will nach vorne

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Marius Bülter bei einem ersten Einsatz im Trikot des 1. FC Köln im Testspiel gegen Vitesse Arnheim.

Marius Bülter bei einem ersten Einsatz im Trikot des 1. FC Köln im Testspiel gegen Vitesse Arnheim. 

Marius Bülter ist noch keine Woche in Köln und versucht sich gerade beim FC zu integrieren und in der Stadt anzukommen. 

Marius Bülter wirkt trotz seiner 32 Jahre und der Erfahrung von 146 Bundesligaspielen etwas überrascht über das große öffentliche Interesse an seiner Person. Der neue Stürmer des 1. FC Köln sprach am Mittwoch nach der Trainingseinheit vor mehr als 300 Fans in seiner ersten Medienrunde am Geißbockheim über...

...seine ersten Tage in Köln: Sie waren schön. Es hat Spaß gemacht und ich wurde sehr gut aufgenommen. Alle waren sehr hilfsbereit. Natürlich war es auch etwas stressig mit dem Umzug und der Wohnungssuche. Das kostet viel Zeit, aber ich bin guter Dinge, dass ich mich schnell sehr wohlfühlen werde.

...seine Entscheidung für den FC: Wenn man schon mal in dem Stadion gespielt hat, dann weiß man, was für ein cooler Verein das ist und was hier entstehen kann. Darauf hatte ich einfach Bock.

...seine Nachfragen bei ehemaligen Mitspielern: Ich habe Simon Terodde und Dominik Drexler, mit denen ich zusammen auf Schalke gespielt habe, gefragt, was mich hier erwartet. Sie haben nur positiv über den FC gesprochen. Deswegen haben sie mich in meiner Entscheidung noch bestärkt.

...seinen ersten Eindruck von der Mannschaft: Das ist eine gute Mannschaft, eine richtig coole Truppe. Für mich geht es darum, in der neuen Umgebung anzukommen und mich zu integrieren, um dem Team viel geben zu können.

...seinen ersten Eindruck von der Spielidee von Trainer Lukas Kwasniok: Der Trainer fordert viel, aber das ist jetzt nicht ungewohnt. Es ist eine andere Art Fußball, die ich so noch nicht gespielt habe und an die ich mich gewöhnen muss. Ich gehe davon aus, dass es auch klappt. Sonst wäre ich nicht hergekommen.

...die Aussage von Mark Uth, dass Marius Bülter der Königstransfer des FC sei: Ich habe ihm schon gesagt, dass ich versuche überall dort zu spielen, wo er auch gespielt hat (lacht). Ich sehe mich nicht als Königstransfer. Wir müssen schon über das Kollektiv kommen und da versuche ich versuche natürlich, meinen größtmöglichen Beitrag zu leisten.

...seine Lieblingsposition: Ich spiele am liebsten vorne. Da gibt es keine Position, wo ich sage, da spiele ich am liebsten. Ich habe zuletzt in Hoffenheim viel auf der linken Schiene gespielt. Das ist nicht meine perfekte Position.

...ein früheres Interesse des FC an einer Verpflichtung: Ich habe es von meinem Berater mal gehört, aber es war nie wirklich konkret. Ich hatte keine Gespräche.

...seine persönlichen Ziele beim FC: In erster Linie natürlich gesund bleiben und dafür alles geben. Und versuchen, meinen größtmöglichen Beitrag dazu zu leisten. Das heißt, viel zu spielen und das andere ein Tor zu erzielen oder vorzubereiten.

...Unterschiede und Gemeinsamkeiten zwischen dem FC und anderen traditionsreichen Klubs wie Schalke 04 und Magdeburg, für die er gespielt hat: Ich bin erst ein paar Tage hier. Wenn man aber bei der Saisoneröffnung sieht, was los ist und wie viel den Fans der Verein bedeutet, merkt man die Gemeinsamkeiten. Ich freue mich darauf, den Verein und die Stadt kennenzulernen. Und ich bin sehr gespannt darauf, wie es ist, hier in Köln Fußball zu spielen.

...die Konkurrenzsituation im Sturm: Also ich finde Konkurrenz gut. Es wird eine lange Saison und da wird man jeden Spieler brauchen. Je mehr Qualität wir haben, desto besser ist es, sich untereinander zu pushen. Mir gefällt es, dass wir so eine gute Qualität haben.

... seinen ersten Auftritt am Samstag im Rheinenergiestadion gegen Atalanta Bergamo: Wir treffen auf einen richtig guten Gegner. Das wird eine Woche vor dem DFB-Pokal ein sehr wichtiges Spiel und eine Standortbestimmung für uns.