Die Spieler des 1. FC Köln zeigen sich hochmotiviert vor der Partie bei St. Pauli. Sie wollen einen entscheidenden Schritt in Richtung Ligaverbleib machen.
Hohe Anspannung vor St. PauliFC-Profis mit ungewöhnlicher Aktion – Kader steht fest

René Wagner und der 1. FC Köln haben sich am Donnerstag auf den Weg nach Hamburg gemacht.
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Dass die Profis früher als vorgesehen auf dem Übungsplatz erscheinen, ist beim 1. FC Köln ein seltenes Ereignis.
Am Donnerstag war dies der Fall: Die finale Trainingseinheit sollte eigentlich um 11 Uhr beginnen, aber die Mannschaft bat selbst darum, 30 Minuten früher anzufangen. Ein bemerkenswerter Vorgang bei dem Klub.
1. FC Köln: Übungseinheit beginnt 30 Minuten vor der Zeit
Bei der nicht öffentlichen Einheit im Franz-Kremer-Stadion ging es dann auch sehr energisch und laut zu. Rufe wie „Lauf! Spiel! Komm schon!“ waren bis in den Grüngürtel zu vernehmen. Das finale Training war zudem außergewöhnlich fordernd und ausgedehnt.
Dies unterstreicht, wie entschlossen das Team ist, eine Vorentscheidung im Kampf gegen den Abstieg zu erzielen. Mit einem Erfolg am Freitagabend (20.30 Uhr) könnte der FC seinen Vorsprung auf St. Pauli (aktuell auf Relegationsrang 16) auf acht Zähler vergrößern.
Coach René Wagner ist erfreut über die große Entschlossenheit der Spieler: „Der Sieg gegen Bremen hat der Mannschaft Selbstvertrauen gegeben. Die Jungs wirken noch einen Zacken fokussierter, weil sie wissen, dass wir in St. Pauli eine Riesen-Chance haben.“ Mit Blick auf den kommenden Gegner meint er: „Wir wollen das Spiel gewinnen, aber es geht gegen einen schweren Gegner.“
Die Gründe dafür erläutert der Trainer so: „Pauli kann aus einem kompakten Block gut umschalten. Sie haben aber auch mit Ball gute Lösungen. Da müssen wir aufpassen, dass wir nicht zu oft in deren Lösungen reinrennen. Sie können gefährlich werden, haben Geschwindigkeit auf der letzten Linie. Da kommt es auf die Restverteidigung an. Da haben wir es gegen Bremen überragend gemacht. Daran gilt es anzuknüpfen.“
Wagner beabsichtigt dabei, auf die zentralen Verteidiger Jahmai Simpson-Pusey und Cenk Özkacar zu vertrauen. „Die Tendenz, dass sie draufbleiben, ist sehr stark.“ Im Angriff soll das Duo aus Said El Mala und Ragnar Ache für Treffer sorgen. „Gegen Bremen haben wir viel Betrieb im gegnerischen Strafraum gemacht. Wir müssen daran anknüpfen, wollen uns noch mehr in der gegnerischen Hälfte festsetzen“, so Wagner.
Um 13.15 Uhr machte sich der FC-Tross dann auf den Weg Richtung Hamburg. Nicht mit im Bus – und damit auch nicht im Kader – waren Dominique Heintz, Florian Kainz und Denis Huseinbasic. (red)
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