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Ersatz für Ache und DallingaWagner macht aus Sturmplänen ein „Geheimnis“

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Thijs Dallinga erlitt im Testspiel des 1. FC Köln bei Viktoria Köln eine Kreuzbandverletzung.

Thijs Dallinga erlitt im Testspiel des 1. FC Köln bei Viktoria Köln eine Kreuzbandverletzung.

Der 1. FC Köln muss gegen Borussia Mönchengladbach Thijs Dallinga und Ragnar Ache ersetzen. René Wagner behält seine Pläne für sich.

Es waren zwei Hiobsbotschaften, die den FC beim 2:2 im Testspiel gegen den Drittligisten Viktoria Köln ereilten: Ragnar Ache (28) und Thijs Dallinga (26) zogen sich jeweils schwere Verletzungen zu. Dallinga fällt mit Kreuzbandriss lange aus, Ache kehrt nach seiner Muskelverletzung schneller zurück. Vor dem Duell mit Borussia Mönchengladbach (Sonntag, 15.30 Uhr, Rhein-Energie-Stadion) fehlen dem FC damit die wichtigsten Spieler für die Besetzung der vordersten Linie.

Wie Trainer René Wagner die Ausfälle auffangen will, bleibt vorerst offen, wenngleich er schon fortgeschrittene Pläne hat. „Das kann ich nicht ganz verraten, das bleibt mein Geheimnis“, sagte Wagner zur Startelf-Frage. „Ansonsten sind das natürlich zwei Ausfälle, die uns wehtun.“ Wagner sieht in der Situation jedoch auch eine Möglichkeit für Profis aus der zweiten Reihe, sich zu zeigen und eine wichtigere Rolle einzunehmen. Für diese Momente sei der Kader breit genug gebaut.

Als erste Option für die Startaufstellung gilt Marius Bülter, der mit Said El Mala, Mikey Moore und Linton Maina die offensive Viererkette bilden könnte. Wagner verweist auf die Flexibilität im Aufgebot: „Wir haben einen breiten Kader. Wir haben Jungs dazugeholt, die für solche Momente da sind. Wir haben mehrere Optionen.“ Auch Nationalspieler Said El Mala könnte ein Kandidat für das Sturmzentrum sein.

Da werden wir uns noch mal in Ruhe hinsetzen und versuchen, die richtigen Entscheidungen bis Sonntag zu treffen
FC-Trainer René Wagner über Imad Rondics Kadernominierung

Mittelstürmer Imad Rondić bleibt derweil womöglich die Rolle als Einwechselspieler für die Schlussphase – sollte er es denn in den Spieltagskader schaffen. Im Training in dieser Woche hinterließ der Bosnier einen hervorragenden Eindruck, zumindest hinsichtlich seiner Abschlüsse und seiner Positionierung. Ob er er körperlich in der Lage ist, ein Bundesligaspiel erfolgreich zu bestreiten, steht dagegen infrage. Klar ist: Nach seiner Ausmusterung zu Beginn der Vorbereitung wäre er der ideale Derbyheld. „Er ist ein Spieler von uns. Wir müssen schauen, ob er eine Option wird“, erklärt Wagner. „Da werden wir uns noch mal in Ruhe hinsetzen und versuchen, die richtigen Entscheidungen bis Sonntag zu treffen.“

Mehr Torgefahr durch Moore?

Taktisch könnte das Fehlen der gelernten Spitzen zu Verschiebungen führen. „Wir können die Positionierung mit dem Ball ein bisschen verändern. Wir müssen trotzdem gucken, dass wir in den Strafraum kommen – das ist das Allerwichtigste. Da ist es egal, wer in der Box ankommt, am Ende macht einer die Tore. Thijs und Reggie werden es nicht tun – dafür sind andere Spieler auf dem Feld, die das machen wollen, und das werden sie auch tun.“ Die Maßgabe für die Partie formuliert Wagner direkt: „Wir wollen dafür sorgen, dass die Gladbacher weiter bei null Punkten bleiben – das ist unser einziges Ziel.“ (red)

1. FC Köln: Schwäbe - Sebulonsen, Simpson-Pusey, Lochoshvili, Mensah - Skhiri, Krauß - Maina, Moore, El Mala – Bülter; Mönchengladbach: Nicolas - Itakura, Leszczynski, Diks - Konoplia, Uno, Sander, Ullrich - Bolin, Hack - Kleindienst.