In die Transfersperre gegen den 1. FC Köln kommt Bewegung: Wie Geschäftsführer Christian Keller ankündigte, wird der Club am Montag vor dem Internationalen Sportgerichtshof (CAS) offiziell in Berufung gehen.
Fall Potocnik1. FC Köln legt am Montag Berufung beim CAS ein

Das Geißbockheim, die Club-Zentrale des 1. FC Köln.
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Der 1. FC Köln steht im Fall Potocnik kurz davor, beim Internationalen Sportgerichtshof (CAS) in Lausanne offiziell Berufung einzulegen. „Am Montag werden alle Schriftsätze eingereicht“, kündigte FC-Geschäftsführer Christian Keller am Samstag am Rande des Heimspiels gegen den 1. FSV Mainz 05 (1:1) an. Die Einspruchsfrist läuft am kommenden Donnerstag ab.
Für die Berufung arbeitet der Fußball-Bundesligist mit einer Schweizer Anwaltskanzlei zusammen, die auf Fälle vor dem CAS spezialisiert ist. Noch am Tag der Verkündung des Fifa-Urteils am 29. März hatte der FC erklärt, sich gegen die vom Weltverband verhängte Transfersperre für die Saison 2023/24 zur Wehr setzen zu wollen. Keller hatte die Strafe als „komplett absurdes Urteil ohne jede Grundlage“ scharf kritisiert.
Dem 1. FC Köln wird vorgeworfen, den damals 16-jährigen Jaka Cuber Potocnik zum Wechsel angestiftet zu haben. Zudem soll das Sturm-Talent seinen Vertrag bei NK Olimpija Ljubljana nicht rechtswirksam gekündigt haben. Potocnik war im Januar 2022 aus Slowenien in den Kölner Nachwuchs gewechselt. Die Strafe umfasst außerdem eine viermonatige Spielsperre gegen Potocnik, der obendrein 51.750 Euro Schadenersatz an seinen Ex-Club zahlen soll.
