FC-Leihgabe Fynn Schenten wollte in den Niederlanden Spielpraxis sammeln. Nun fällt das Talent wochenlang verletzt aus.
Wochenlange PauseRückschlag für FC-Leihgabe bei seinem neuen Verein

Fynn Schenten muss bei seinem neuen Klub Roda Kerkrade erst einmal aussetzen.
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Für Fynn Schenten sollte die Leihe zu Roda Kerkrade ein Sprungbrett sein. Eine Verletzung durchkreuzt nun aber erst einmal die Pläne.
Die Absicht war, in der zweiten niederländischen Liga viel Einsatzzeit zu bekommen, um sich für einen Kaderplatz beim 1. FC Köln im nächsten Sommer zu empfehlen. Der Beginn bei seinem Leihverein Roda Kerkrade verlief für den Stürmer jedoch nicht wie erhofft.
Denn der 18-Jährige muss vorerst pausieren. Während einer Vorbereitungspartie gegen den Ligakonkurrenten Top Oss erlitt Schenten eine Ruptur des Außenbandes im Sprunggelenk.
Verletzung stoppt Schentens Ambitionen
Abhängig vom Genesungsprozess wird das FC-Talent für einen Zeitraum von drei bis sechs Wochen nicht einsatzfähig sein. Ein chirurgischer Eingriff ist nicht erforderlich; die Blessur wird auf konservative Weise therapiert.
Es ist ein herber Rückschlag für den aus der Kölner Jugend stammenden Spieler. Bei seinem neuen Klub hatte sich Schenten gut eingelebt und erhielt dort die begehrte Rückennummer zehn.
Im ersten Punktspiel der „Keuken Kampioen Divisie“ erhielt Schenten direkt seine erste Einsatzzeit. Bei der Begegnung mit dem FC Emmen kam er in der 65. Spielminute auf das Feld, konnte die 0:1-Niederlage seines Teams aber nicht mehr abwenden.
Es ist allgemein bekannt, dass Schenten eine Rückkehr zu den FC-Profis anstrebt. Dies wurde bei der Bekanntgabe des Leihgeschäfts, das keine Klausel für einen permanenten Transfer enthält, deutlich kommuniziert.
„Ich habe in der vergangenen Saison Blut geleckt. Die Einsätze bei den Profis und insbesondere im Rhein-Energie-Stadion waren ein erster Schritt, aber ich möchte mich natürlich dauerhaft auf diesem Niveau etablieren. Ich weiß, dass ich dafür noch Schritte in meiner Entwicklung gehen muss, will die Aufgabe in Kerkrade zu 100 Prozent annehmen und dann in einem Jahr gestärkt ans Geißbockheim zurückkehren“, wurde der Spieler in der Mitteilung zitiert.
Seinen ersten Vertrag als Profi unterzeichnete Schenten im Januar beim 1. FC Köln, wo er vertraglich bis 2030 gebunden ist. Zugunsten des Wechsels in die Niederlande lehnte er ein Angebot von Viktoria Köln ab; der Verein aus der Dritten Liga war ebenfalls an einer Ausleihe interessiert. (red)
