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FC-TalentPotocnik spürt in Essen starken Konkurrenzdruck

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FC-Talent Jaka Cuber Potocnik

FC-Talent Jaka Cuber Potocnik will sich in Essen durchsetzen.

FC-Talent Jaka Cuber Potocnik will sich in Essen durchsetzen, doch namhafte Konkurrenten erhöhen den Druck auf ihn.

Es sind viereinhalb Jahre vergangen, seit das Stürmertalent Jaka Cuber Potocnik (21) zum 1. FC Köln kam. Bestimmend für diese unruhige Phase am Geißbockheim waren jedoch bisher vor allem die Berichte jenseits des Spielfelds, einschließlich der Transfer- und Spielersperre.

In den Nachwuchsteams des FC zeigte der Slowene konstant seine Torgefahr. Der Einstieg in den Profibereich gestaltete sich für Potocnik in der abgelaufenen Spielzeit jedoch schwierig. Nach einem herausfordernden Leih-Jahr bei Rot-Weiss Essen dürfte auch die kommende Saison bei RWE keine leichte Aufgabe werden.

Großer Konkurrenzkampf im Angriff bei RWE

Dass Trainer Uwe Koschinat (54) Potocnik sehr schätzt, ist durch diverse öffentliche Äußerungen wie „Ganz Europa weiß, welches Potenzial dieser Spieler hat“ belegt. Der ehemalige Trainer von Fortuna Köln folgt jedoch strikt dem Leistungsgedanken und bevorzugte in der letzten Saison hauptsächlich einen anderen Spieler.

Marek Janssen (29) avancierte im Saisonverlauf zu einem beständigen Torschützen. Er markierte schlussendlich 14 Treffer und war im favorisierten 4-2-3-1-System als Sturmspitze etabliert.

Potocnik, den mehrere Verletzungen zurückwarfen, erhielt in der zweiten Saisonhälfte fast ausschließlich Spielzeit als Joker. Erst zum Ende der Saison und in den Aufstiegsspielen gegen Greuther Fürth stand der junge Slowene nach einer taktischen Umstellung unerwartet in der Startelf.

Auf Basis dieser finalen Auftritte kamen der FC und RWE überein, die Leihe um ein Jahr zu verlängern, sodass Potocnik sich bei dem ehrgeizigen Essener Verein in vertrauter Umgebung weiterentwickeln kann. Zu Saisonbeginn scheint Janssen in der internen Hierarchie jedoch wieder die Nase vorn zu haben, und ein hochkarätiger Neuzugang im Angriff steigert die Anspannung für Potocnik zusätzlich.

Potocnik-Konkurrent Telalovic: „Ich kann den Unterschied machen“

Nachdem der Aufstieg in die 2. Bundesliga in der Relegation knapp verfehlt wurde, hat der ehemalige Erstligist für dieses Jahr hohe Ambitionen und verpflichtete dafür Semir Telalovic (26). Der frühere Stürmer von Borussia Mönchengladbach, der vor zwei Jahren in Deutschlands zweithöchster Spielklasse zwölf Saisontore erzielte, kommt mit entsprechend großen Erwartungen eine Liga tiefer.

„Ich glaube, dass ich, wenn ich bei 100 Prozent bin, den Unterschied machen kann“, formulierte Telalovic am Samstag nach der Testpartie gegen seinen früheren Verein Gladbach (1:2) seine eigenen Ambitionen sehr deutlich.

Im zweiten Durchgang hinterließ er sogar auf der für ihn neuen Position des zurückgezogenen Stürmers hinter Potocnik, der zur Halbzeit ins Spiel kam, einen starken Eindruck, während Potocnik selbst kaum Akzente setzen konnte. Folglich muss er um jede Minute Spielzeit ringen, wird für seinen angestrebten Fortschritt aber auf dem anspruchsvollen Niveau der 3. Liga auch stark herausgefordert.

Der FC erwartet trotz dieser Umstände weiterhin den nächsten Entwicklungsschritt, was die Äußerungen im Zuge der Vertragsverlängerung vor einem Monat verdeutlichten.

„Wir freuen uns über die langfristige Vertragsverlängerung mit Jaka. Diese zeigt gegenseitiges Vertrauen und die Überzeugung in Jakas Fähigkeiten. Das kommende Jahr wird ein wichtiges für seinen nächsten Entwicklungsschritt“, äußerte sich der Technische Direktor Lukas Berg (32). Diesen Ansprüchen soll er nun ungeachtet der Konkurrenzsituation in Essen gerecht werden. (red)