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„Mit der bestmöglichen Elf“FC-Trainer Wagner hat sich in der Torwartfrage festgelegt

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06.08.2026, xophax, Fussball 1.Bundesliga, 1.FC Koeln Training am Geissbockheim des 1.FC Köln. Platz 1.Fans. Marvin Schwäbe  1.FC Köln  , links und Trainer Rene Wagner, rechts  1.FC Köln  Köln *** August 6, 2026, xophax, Soccer, Bundesliga 1, 1. FC Köln Training at the Geissbockheim, home of 1. FC Köln, Field 1, Fans: Marvin Schwäbe 1. FC Köln, left and Coach Rene Wagner 1. FC Köln, right, Cologne

FC-Trainer René Wagner setzt auch im Pokal auf Torhüter Marvin Schwäbe.

Stammkeeper Marvin Schwäbe wird am Montag in Würzburg im FC-Tor stehen. Mit der Kaderplanung ist der Kölner Coach jetzt zufrieden.

Marvin Schwäbe (31) wird beim 1. FC Köln am Montag im DFB-Pokal beim Drittligisten Würzburger Kickers im Tor stehen. Trainer René Wagner hat sich für seine Nummer eins entschieden – und damit gegen Ron-Robert Zieler (37), der noch in der vergangenen Saison der Pokal-Torhüter des Bundesligisten war.

„Ron ist ein Profi. Ich habe für mich die klare Prämisse, dass ich in diesem Wettbewerb mit der bestmöglichen Mannschaft ins Feld gehe. Dazu gehört für mich die Nummer eins im Tor. Natürlich ist ein Wettkampfsportler nicht zufrieden, wenn er auf der Bank sitzen muss. Aber Ron-Robert geht damit super um. Wenn sein Mann gefragt ist, wird er da sein“, sagte Wagner am Freitag, der offenbar auch möchte, dass sich Schwäbe mit der teilweise neuformierten Abwehr noch besser einspielt. Denn zu Viererabwehrkette zählen mit Gideon Mensah auf der linken Seite und Luka Lochoshvili auch zwei Neuzugänge.

Ron ist ein Profi. Wenn sein Mann gefragt ist, wird er da sein
FC-Trainer René Wagner über Schwäbes Stellvertreter Ron-Robert Zieler

Der von rund 2000 Fans begleitete FC tritt in Würzburg mit einem klaren Ziel an: den Favoritenstatus untermauern und die nächste Runde erreichen. Wagner warnt allerdings davor, die Aufgabe zu unterschätzen. Die Würzburger sind als Aufsteiger gut in die Saison gestartet und haben bereits zwei Pflichtspiele absolviert. Nach einem 2:2-Unentschieden beim FC Ingolstadt feierten sie einen 4:0-Sieg gegen den SV Wehen Wiesbaden.

„Die sind schon zwei Pflichtspiele vor uns im Start drin“, sagte Wagner. Das dürfe für den FC aber keine Ausrede sein. „Wir fahren als Bundesligist dahin, um das Spiel zu gewinnen.“ Für Würzburg sei die Partie gegen den Erstligisten ein großes Ereignis, die Mannschaft werde alles investieren. Köln müsse deshalb von Beginn an mit voller Konzentration und Energie auftreten.

Der Pokal soll für Wagner zugleich der erste echte Leistungstest nach der Vorbereitung sein. Die Mannschaft habe in den vergangenen Wochen Fortschritte gemacht, unter anderem in den Spielen gegen Hertha BSC, San Sebastian und den SC Paderborn. „Wir wollen die Sachen, die wir in der Vorbereitung angestoßen haben, jetzt auch im Pflichtspiel zeigen“, sagte der Trainer. Entscheidend werde sein, auch unter Druck am eigenen Plan festzuhalten. Und in der Defensive deutlich besser zu stehen als zuletzt bei den beiden Testspielen in Paderborn, als die Kölner insgesamt sieben Treffer kassierten.

Mit der Entwicklung des Kölner Kaders ist Wagner unterdessen weitgehend zufrieden. In den Bereichen, in denen noch Bedarf bestanden habe, sei nachgelegt worden. Dazu zählen der Verbleib von Said El Mala sowie die jüngsten Verpflichtungen des neuen Mittelstürmers Thijs Dallinga („Er bringt Wucht, Größe und Abschlussstärke mit“) und von Rückkehrer Ellyes Skhiri, der auf der Sechser-Position das Zentrum stabilisieren und das Team auch führen soll. „Zum jetzigen Zeitpunkt bin ich sehr zufrieden“, sagte Wagner. Routinier Skhiri steht laut Wagner im Kader, aber nicht in der Startelf.

Ganz abgeschlossen ist die Kaderplanung aber noch nicht. „Vielleicht gibt es noch eineinhalb Stellen, wo wir noch etwas dazunehmen wollen“, sagte der Kölner Trainer. Besonders auf der Position des Linksverteidigers sei eine weitere Verpflichtung vorstellbar, zudem wird mit der Ausleihe des großen Offensivtalents Mikey Moore (19, Tottenham) in Kürze gerechnet.