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Transfer für den FCEllyes Skhiri kehrt nach Köln zurück

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Ellyes Skhiri jubelt im FC-Trikot.

Ellyes Skhiri ist zurück beim 1. FC Köln.

Der 1. FC Köln hat seine Suche im Mittelfeld beendet. Mit Ellyes Skhiri kehrt ein alter Bekannter ans Geißbockheim zurück.

Die wochenlange Suche im Mittelfeld ist vorbei. Der 1. FC Köln sichert sich die Dienste eines Spielers, der am Geißbockheim bestens bekannt ist.

Die ausgedehnte Fahndung nach einem defensiven Mittelfeldspieler ist abgeschlossen. Eine Verpflichtung für diese Position konnte der 1. FC Köln nun realisieren. Bei dem Neuzugang handelt es sich um ein bekanntes Gesicht.

Medizinische Untersuchung und Vertragsdetails

Ellyes Skhiri kommt nach einer Abwesenheit von drei Jahren wieder zum Geißbockheim. Eine grundsätzliche Vereinbarung zwischen dem Kölner Verein und seinem vorherigen Klub, Eintracht Frankfurt, bestand schon seit mehreren Wochen. Jetzt wurde auch mit dem tunesischen Nationalspieler eine Einigung erzielt.

Laut Informationen der „Bild“-Zeitung durchläuft der defensive Mittelfeldakteur aus Tunesien am Donnerstag die sportmedizinische Untersuchung. Im Anschluss daran ist die Unterzeichnung eines Arbeitspapiers beim FC vorgesehen.

Eine langwierige Recherche, in deren Verlauf der Verein mehrere Ablehnungen hinnehmen musste, findet damit ihren Abschluss. Die favorisierte Verpflichtung von Edson Álvarez scheiterte letztlich an den wirtschaftlichen Rahmenbedingungen des Transfers. Der mexikanische Nationalspieler erwies sich als zu kostspielig. Weitere vielversprechende Kandidaten wie Vinicius Souza oder Rani Khedira konnten ebenfalls aus verschiedenen Anlässen nicht verpflichtet werden.

Schließlich fiel die Wahl auf eine bewährte Kraft. Die Kontaktaufnahme zu Skhiri erfolgte schon zu Beginn des Sommers; der ehemalige Favorit der Anhänger war durchgehend eine Option am Geißbockheim. Eine anfängliche Hürde stellte das Salär des Mittelfeldspielers dar, da Skhiri in Frankfurt über die letzten drei Jahre ein deutlich höheres Gehalt bezog.

Er muss für sein Comeback in der Domstadt erhebliche finanzielle Abstriche akzeptieren, wozu er sich zu Beginn nicht durchringen konnte. Aus diesem Grund gerieten die Gespräche in den vergangenen Wochen ins Stocken, obgleich mit dem Frankfurter Verein eine Übereinkunft bestand. Bis zuletzt hielt sich Skhiri alternative Wechselmöglichkeiten offen. Nachdem sich ein Transfer zum FC Sevilla zerschlagen hatte, entschied er sich für eine Rückkehr zum FC.

Eine Ablösesumme im Bereich von 1,5 bis zwei Millionen Euro wird von den Kölnern an Frankfurt gezahlt. Im Gegenzug erhält der Verein einen in der Bundesliga erprobten und erfahrenen Spieler.

Offen bleibt, ob Skhiri an seine früheren Darbietungen im Trikot des FC anknüpfen kann. Bei seiner Station in Frankfurt gelang es ihm nicht durchgehend, sein volles Leistungsvermögen abzurufen. Insbesondere in der abgelaufenen Spielzeit sorgte der Tunesier für Unzufriedenheit und erntete Kritik von den Frankfurter Anhängern. Für viele symbolisierte er eine sportlich enttäuschende Saison. Am Geißbockheim besteht die Erwartung, dass er zu seiner alten Form zurückfindet. (red)