Aufatmen beim 1. FC Köln. Die beim Pokalspiel in Osnabrück ausgewechselten Timo Hübers, Mark Uth und Davie Selke sind nicht schwerer verletzt.
Verletzungen im DFB-Pokal1. FC Köln gibt Entwarnung bei Spieler-Trio

Mark Uth musste am Montag das Spielfeld in Osnabrück verletzt verlassen.
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110 Minuten waren an der Bremer Brücke gespielt, als Mark Uth sich auf Höhe der Mittellinie hinsetzte. Nicht vor Erschöpfung, sondern weil ihm sein rechter Oberschenkel auf der Rückseite solche Schmerzen bereitete, dass es nicht mehr weiterging. Beim FC ging man nach dem Spiel vom Schlimmsten aus - in dem Fall einem Muskelfaserriss.
Am Dienstag gab es aber Entwarnung: Die MRT-Untersuchung ergab keine strukturelle Verletzung bei Uth, der nun in Absprache mit den Mannschaftsärzten seine Rückkehr ins Mannschaftstraining planen kann. Ob es für einen Kaderplatz für den Bundesliga-Auftakt am Samstag (18.30 Uhr/Sky) bei Borussia Dortmund reicht, ist noch offen.
Hübers steigt Mittwoch wieder ins Training ein
Nach einem verlorenem Jahr mit drei Leistenoperationen verletzte sich der gebürtige Porzer am Montagabend ausgerechnet bei seinem Comeback nach neun Monaten Pause und wieder in der ersten Runde des DFB-Pokals. Vor einem Jahr musste sich Uth nach dem Aus bei Jahn Regensburg in den Krankenstand verabschieden. In Osnabrück hatte ihn sein Trainer Steffen Baumgart erst in der 87. Minute in den Pokalfight geworfen. In der Verlängerung bereitete der offensive Mittelfeldspieler dann gleich das vorentscheidende 2:1 von Sargis Adamayan vor.
Entwarnung gab es auch bei Davie Selke und Timo Hübers, die in Osnabrück ebenfalls vorzeitig das Feld verlassen mussten. Bei Selke liegt laut MRT keine strukturelle Muskelverletzung vor. Hübers, der in der Verlängerung mit dem Kopf mit einem Gegenspieler zusammengestoßen war, bestand alle routinemäßige Tests, die nach Kopfverletzungen durchgeführt werden und steigt am Mittwoch wieder ins Training ein.

