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VertragsverlängerungBindet der 1. FC Köln sein größtes Talent langfristig an den Club?

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Jubel zum 0:1 durch Max Finkgräfe 1. FC Köln, 35 1. Fußball Bundesliga: TSG 1899 Hoffenheim - 1. FC Köln,

Kölner Jubel nach dem 1:0 durch Max Finkgräfe bei der TSG Hoffenheim.

Will der 1. FC Köln Max Finkgräfe langfristig binden? Vor dem Spiel am Freitag gegen Werder Bremen äußerte sich Lizenzspielerleiter Thomas Kessler zu dieser Frage.

Max Finkgräfe ist in aller Munde. Und nicht nur, weil der 19-Jährige des 1. FC Köln am vergangenen Sonntag beim 1:1 in Hoffenheim sein erstes Bundesliga-Tor erzielte. Seit Timo Schultz Trainer beim 1. FC Köln ist, hat der Linksverteidiger alle fünf Bundesliga-Spiele des Jahres 2024 für den FC von Beginn an bestritten und dabei auch in allen überzeugen können.

Die Frage muss erlaubt sein, warum Finkgräfe erst jetzt und nicht schon unter Schultz-Vorgänger Steffen Baumgart eine größere Rolle gespielt hat. „Max hat letztes Jahr noch U19 gespielt. Wir haben uns etwas dabei gedacht, ihn kontinuierlich über die U21 aufzubauen. Es ist wichtig für die Jungs nicht nur Poster Boys zu sein, sondern auch Spielzeit zu bekommen“, sagte der Sportliche Leiter des FC, Thomas Kessler und erklärte weiter: „Es ist normal, dass der ein oder andere Mal länger braucht. Bei Max ist es jetzt schön, dass er die Chance genutzt hat, die durch die Verletzung von Leart Pacarada entstanden ist.“

Vertrag läuft bis 30. Juni 2025

Baumgart hatte nach dem Ausfall des aus St. Pauli gekommenen Pacarada noch Innenverteidiger Dominique Heintz links hinten eingesetzt. Bei Schultz ist Finkgräfe gesetzt.

Die starken Leistungen des 19-Jährigen lassen zudem die Frage nach einer vorzeitigen Verlängerung seines noch bis 30. Juni 2025 laufenden Vertrages aufkommen: „Über Vertragsinhalte äußern wir uns nicht. Es muss aber niemand Angst haben, dass Max uns im Sommer vom Hof rennt“, versprach Kessler.