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Auf eigenen WunschKrösche bei Frankfurt freigestellt

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Eintracht Frankfurt - 1. FC Köln

Markus Krösche verlässt Eintracht Frankfurt.

Schon länger wird über die Ablösung von Markus Krösche bei Eintracht Frankfurt spekuliert. Jetzt endet die Zeit des erfolgreichen Sportvorstands bei den Hessen tatsächlich.

Sportvorstand Markus Krösche (46) ist beim Fußball-Bundesligisten Eintracht Frankfurt auf eigenen Wunsch freigestellt worden. Das teilte die Eintracht am Sonntagabend mit. Demnach habe der Verein dem Wunsch von Krösche nach einer sofortigen Freistellung entsprochen. Der bis zum 30. Juni 2028 laufende Vertrag besteht angepasst fort.

Der Entscheidung seien „in den vergangenen Wochen gute, offene und vertrauensvolle Gespräche zwischen Markus Krösche und dem Aufsichtsratsvorsitzenden Mathias Beck über die sportliche Gegenwart und Zukunft von Eintracht Frankfurt und die weitere Zusammenarbeit vorausgegangen“, hieß es in einer Mitteilung.

In der außerordentlichen Aufsichtsratssitzung am Sonntag wurde zudem der bisherige Vorstandssprecher Axel Hellmann zum Vorstandsvorsitzenden bestellt. Hellmann gehört dem Vorstand seit 2012 an. Er hat einen bis zum 30. Juni 2031 laufenden Vertrag.

Markus Krösche: „Brauche eine Veränderung“

„Die vergangenen Jahre bei Eintracht Frankfurt waren für mich eine außergewöhnliche, intensive und unvergessliche Zeit“, wird Krösche zitiert: „In den vergangenen Monaten habe ich mich intensiv mit meiner persönlichen Situation und meiner beruflichen Zukunft beschäftigt. Nach über fünf sehr erfolgreichen, aber auch sehr fordernden Jahren bei diesem großartigen Klub, habe ich seit einiger Zeit das Gefühl entwickelt, dass ich eine Veränderung brauche – und der Eintracht womöglich ein neuer Impuls auch helfen könnte.“

Krösche hatte sein Amt bei den Frankfurtern im Sommer 2021 angetreten. Während seiner Amtszeit gewannen die Hessen die Europa League 2022.

Der Sportchef stand Anfang der Saison in der Kritik, vor allem die Verpflichtung von Trainer Albert Riera galt als großer Fehler. Auch wurde ihm das schwache Preis-Leistungs-Verhältnis des Kaders in der vergangenen Saison vorgeworfen. Der zähe Transfersommer sorgte ebenso für Unruhe wie ein Immobilienkauf in Kroatien. (sid)