Bayer Leverkusen fügt dem SC Freiburg die erste Saison-Niederlage zu. Beim 2:1-Erfolg überzeugen zwei Profis der Werkself auf ganzer Linie.
2:1-Sieg gegen FreiburgBayer-Einzelkritik – Standing Ovations für Maza

Patrik Schick und Ibrahim Maza verdienten sich gegen Freiburg die Bestnote.
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Mark Flekken 3
Beim Gegentor getunnelt. War aber ein nötiger Ausfallschritt, also schuldlos.
Jarell Quansah 2
Gutes Spiel des Engländers. Kam über die rechte Seite immer wieder mit Tempo. Sauberes Passspiel. Beim 0:1 gegen zwei Gegenspieler ohne Chance. Hatte Scherhant vor allem im zweiten Durchgang voll im Griff.
Edmond Tapsoba 3,5
Fehleranfällig. Rückte vor dem 0:1 zu weit auf, die Lücke war zu groß, kam so nicht mehr in den Zweikampf. In der Luft stark.
Facundo Medina 2,5
Peitschte mit seiner Art des Fußballs das Publikum an. Sein Check gegen Goto war grenzwertig. Suchte auch immer wieder die Kommunikation mit dem Trainer.
Miguel Gutiérrez 4
Der nächste mäßige Auftritt des Spaniers, der so gut in die Saison gestartet war. Verlor einen entscheidenden Zweikampf vor dem Rückstand.
Equi Fernández 2,5
Zu Beginn nicht so gut im Spiel wie noch in Posen am Donnerstag. Einige Fehlpässe und verlorene Zweikämpfe. Steigerte sich im zweiten Durchgang mehr und mehr.
Aleix García 2
Sahnepass auf Schick vor dem Ausgleich. Ansonsten nicht so viel ins Spiel eingebunden wie gewohnt. Dafür defensiv außergewöhnlich aktiv. Besonders in der Schlussphase bockstark.
Moussa Diaby (bis 73.) 3
Stellte Makengo und Lienhart vor Probleme. Am 1:1 maßgeblich beteiligt. In der zweiten Halbzeit konnte er sich nicht mehr durchsetzen.
Ibrahim Maza (bis 84.) 1
Es macht einfach Spaß, ihm beim Fußballspielen zuzuschauen. Leitete das 1:1 erst mit ein, schloss dann selbst ab. Mit feinen Dribblings und starken Pässen. Und dann noch mit dieser Wahnsinnsvorarbeit zum 2:1. Standing Ovations bei der Auswechslung.
Afonso Moreira (bis 59.) 4,5
Es bleibt dabei: Im letzten Spieldrittel entscheidet sich der Portugiese in der Regel falsch. Kam erneut in einigen vielversprechenden Räumen an den Ball, machte rein gar nichts daraus.
Nathan Tella (ab 59.) 2,5
Brachte Schwung, ab und an hätte er noch einfacher und schneller spielen können.
Patrik Schick 1
Nicht nur seine Doppel-Hacke vor dem 1:1 war sehenswert. War in viele Angriffe als ballverteilender Wandspieler eingebunden. Dann noch mit dem sechsten Tor im sechsten Ligaspiel, in jedem eins – Klubrekord. Der Tscheche ist in dieser Form ein Traum für jeden Trainer.