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„Dann kriegt er meine“Rudi Völler über seinen Retter Münch und ein unvergessenes Tor

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Schweiz - Deutschland

Ein Last-Minute-Tor verbindet Rudi Völler bis heute besonders mit einem Ex-Mitspieler. (Archivbild)

DFB-Sportdirektor Rudi Völler ist einem Ex-Kollegen so dankbar, dass er ihm seine persönliche Eintrittskarte überlassen würde.

Ein Treffer sicherte 1996 den Klassenerhalt für Bayer Leverkusen. Rudi Völler, der heutige DFB-Sportdirektor, ist dem damaligen Schützen dafür so dankbar, dass er ihm seine persönliche Eintrittskarte überlassen würde.

Für seinen früheren Mannschaftskameraden Markus Münch würde Rudi Völler sogar die eigene Eintrittskarte zu einem Fußballmatch abgeben. „Wenn Markus Münch mich anruft und sagt, er braucht eine Karte - für Leverkusen, ein Länderspiel oder egal wofür - und es gibt keine mehr, dann kriegt er meine“, äußerte Völler, wie die Deutsche Presse-Agentur (dpa) meldet. Diese Aussage fiel während der Aufnahme des Legenden-Podcasts „Wie war das damals?“ im Dortmunder Deutschen Fußballmuseum.

Der Grund für diese spezielle Verbindung liegt in einer einschneidenden Erfahrung aus Völlers Karriere bei Bayer Leverkusen. An einem Tag im Mai 1996, bei Völlers letztem Einsatz in der Bundesliga, sicherte Münch mit seinem Treffer zum 1:1-Ausgleich gegen die Mannschaft des 1. FC Kaiserslautern den Klassenerhalt. Dieses Ereignis ist Völler bis heute stark in Erinnerung geblieben.

Klassenerhalt bedeutete mehr als ein Titelgewinn

„Ich bin zwar nie deutscher Meister geworden, aber ich glaube, es gab für mich und meine Mitspieler damals in Leverkusen keinen größeren Moment als den, als Markus Münch kurz vor Schluss das Tor zum 1:1 gegen die Lauterer gemacht hat und wir in der Liga geblieben sind“, führte Völler aus.

Die Freude über den Verbleib in der Liga sei immens gewesen. „Obwohl wir da keine Schale oder keinen Pokal in der Hand hatten, aber die Freude kann bei einer deutschen Meisterschaft nicht größer gewesen sein“, so der mittlerweile 66-Jährige.

Völler agierte als Spieler ohne Berater

Laut dpa kam der jetzige DFB-Sportdirektor in seiner aktiven Laufbahn gezielt ohne einen Agenten aus. „Ich habe meine Verträge immer selbst ausgehandelt“, bestätigte Völler. „Als Spieler habe ich eigentlich immer nur auf mich gehört. Es ging für mich nur darum: Das ist mein Weg, das mache ich“, ergänzte der Weltmeister von 1990.

Mit steigender Verantwortung, auch durch seine Familie, habe er später jedoch anders agiert. Er habe dann „schon ein paar Dinge auch nicht nur aus dem Bauch heraus entscheiden“ müssen, so Völler. (dpa/bearbeitet durch Gemini 2.5 Pro)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.