Nach dem 0:3 bei Manchester City soll es in der Bayern-Kabine zu einer Auseinandersetzung gekommen sein. Was sind die Folgen?
Kabinen-Eklat mit SanéKahn und Co. beraten über Konsequenzen für Mané – Bayern-Spieler zeigen Reaktion

Schon während des Spiels lieferten sich Sadio Mané und Leroy Sané ein Wortgefecht.
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Beim FC Bayern München rumort es kräftig hinter den Kulissen. Neben der 0:3-Blamage in der Champions League bei Manchester City beschäftigt eine handgreifliche Auseinandersetzung zwischen Sadio Mané und Leroy Sané zusätzlich die Vereinsbosse um Vorstandschef Oliver Kahn beim deutschen Rekordmeister.
Übereinstimmenden Berichten zufolge berieten sich die Bayern-Verantwortlichen, laut „Sport1“ sollen Oliver Kahn und Hasan Salihamidzic bei den Gesprächen beteiligt gewesen sein, über mögliche Konsequenzen. Die Münchner waren am Mittwoch aus Manchester zurückgekehrt.
Nach Tumulten in Bayern-Kabine: Oliver Kahn und Hasan Salihamidzic beraten über Sadio Mané
Die Bayern äußerten sich auf Anfrage nicht zu dem Bericht über die Kabinenprügelei. Beide Spieler waren für eine Stellungnahme angefragt, eine Reaktion blieb aus. Nach der „Bild“ hatten auch „Sport1“ und „Sky“ darüber berichtet.
Dem „Bild“-Bericht zufolge sollen Sané und Mané bereits auf dem Rasen verbal wegen eines misslungenen Zusammenspiels aneinandergeraten sein. Anschließend soll der Senegalese angeblich nach Spielende in den Katakomben Sané ins Gesicht geschlagen haben.

Bayerns Sadio Mané läuft durch das Spalier seiner Mitspieler beim Training in München.
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Bayern München: Profis wenden sich angeblich von Sadio Mané nach Kabinenprügelei ab
Mané, der im vergangenen Sommer Jürgen Klopp beim FC Liverpool den Rücken kehrte und zu den Bayern gewechselt war, war erst in der 69. Minute eingewechselt worden. Nicht nur die Bayern-Verantwortlichen verurteilen Manés Fehlverhalten scharf, auch einige Spieler des deutschen Rekordmeisters sollen sich angeblich von Mané abgewendet haben.
Bayern München: Thomas Müller versucht die Wogen zu glätten
Nach der deutlichen Niederlage bei ManCity stehen die Chancen für das Team des neuen Trainers Thomas Tuchel, der nach dem Debakel auf der Insel mit ungewöhnlichen Kommentaren zum Spielverlauf auffiel, auf ein Weiterkommen im Rückspiel am kommenden Mittwoch in München äußerst schlecht. Am Mittwochabend versuchte Thomas Müller via Instagram Zuversicht zu verbreiten.
„Mit unseren Fans und dem besonderen Geist in unserem Stadion ist immer noch alles möglich. Es ist nicht der Moment, aufzugeben!“, schrieb der 33-Jährige. Dazu postete der Weltmeister von 2014 ein Foto von sich zusammen mit ManCity-Profi Ilkay Gündogan.
Neben dem sportlichen Misserfolg in der Champions League und dem Pokal-Aus gegen den SC Freiburg wird auch die Kritik rund um den Trainerwechsel von Thomas Tuchel auf Julian Nagelsmann lauter. Auch die Vereinsführung um Ex-Torwart Olivier Kahn und sportlichen Geschäftsführer Hasan Salihamidžić steht in der Kritik. (mbr/dpa)