Der 35-jährige Torhüter verletzte sich am Sonntag beim 6:4 der Haie in Augsburg. Noch ist nicht bekannt, wie lange er diesmal pausieren muss.
Déjà-vu bei den Kölner HaienKeeper Felix Brückmann ist wieder verletzt

KEC-Keeper Felix Brückmann
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Auf dieses Déjà-vu-Erlebnis hätten die Kölner Haie wohl gerne verzichtet. Wie im vergangenen Herbst musste Torhüter Felix Brückmann auch am Sonntag während eines DEL-Spiels verletzt vom Eis gehen. Diesmal erwischte es den 35-Jährigen in Augsburg: Kurz vor dem Ende des zweiten Drittels entschärfte er mit einer artistischen Rettungsaktion eine Chance des allein auf ihn zustürmenden Luke Toporowski. Dabei zog er sich eine Verletzung am Bein zu und konnte nicht weiterspielen.
Der Finne Janne Juvonen ersetzte ihn und machte seine Sache so gut, dass die Haie das turbulente Spiel mit 6:4 gewannen.
Am Montag konnten – oder wollten – die Haie zu Brückmanns Verletzung keine genauere Diagnose nennen. Erinnerungen an den vergangenen Herbst drängen sich dennoch auf. Damals hatte sich der Goalie im Oktober gegen Iserlohn am linken Knie verletzt, nachdem er bei einer Abwehraktion mit der Kufe am Torpfosten hängen geblieben war. Anschließend fiel er rund zehn Wochen aus.
Sollte Brückmann erneut länger fehlen, hätten die Haie ein Problem auf der Torhüterposition. Hinter Juvonen, der noch nicht seine starke Form aus der vergangenen Spielzeit erreicht hat, stehen mit Nico Wiens (21) und Aaron Kaiser (19) zwei junge Keeper im Kader, die in der DEL bislang keine oder kaum Erfahrung gesammelt haben.
Für eine Mannschaft, die um die Meisterschaft spielen will, wäre das auf Dauer eine riskante Konstellation. Juvonen kann nicht jedes Spiel bestreiten – und natürlich kann sich auch der fast 32-Jährige verletzen.
Kölner Haie sind die DEL-Schießbude
Sollte Brückmann länger ausfallen, würden die Haie deshalb prüfen, nachträglich einen erfahrenen Keeper zu verpflichten – wie vor einem Jahr. Nach Brückmanns Verletzung holten sie Juvonen nach Köln. Zwei von elf möglichen Ausländerlizenzen haben sich die Haie für solche Fälle freigehalten.
Einer Prüfung wird Trainer Thomas Berglund sicher auch das Defensivspiel der Haie unterziehen. In den bisherigen vier Spielen der DEL-Saison 2026/27 kassierten sie 21 Gegentreffer – so viele wie kein anderes DEL-Team. „Wir müssen uns in den kommenden Wochen verbessern“, sagte Verteidiger Valtteri Kemiläinen, der zum Sieg in Augsburg zwei Powerplay-Treffer beigesteuert hatte.
Immerhin führen die Haie gemeinsam mit Nürnberg auch offensiv das Liga-Ranking an: Beide Teams erzielten bislang 19 Tore.
