Rudi Völler wird die Nationalmannschaft gegen Frankreich nicht komplett umkrempeln. Offen ist die Kimmich-Position.
Nach Flick-RauswurfRudi Völler gibt Pressekonferenz und kündigt Veränderungen gegen Frankreich an

Interims-Teamchef Rudi Völler ist zum ersten Mal seit 2004 wieder Teamchef der deutschen Nationalmannschaft. Völler wurde damals von Jürgen Klinsmann abgelöst.
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Interims-Teamchef Rudi Völler hat für das Länderspiel gegen Frankreich „ein, zwei, drei Änderungen“ in der Startformation angekündigt. „So viele werden es nicht sein“, sagte der 63-Jährige vor der Partie an diesem Dienstag (21.00 Uhr/ARD) in Dortmund. „Ich will da nicht vorgreifen.“
Es gehe auch darum, dass die Profis „sich bereit fühlen, sich richtig auszupowern“, sagte Völler. „Wir wollen uns mit einer richtig guten Leistung vor diesem wunderbaren Heimpublikum zeigen.“ Joshua Kimmich nahm wegen muskulärer Probleme am Abend nicht am Mannschaftstraining teil, sondern absolvierte die Abschlusseinheit individuell.
Rudi Völler zu Frankreich-Spiel: Debatte um Rolle von Joshua Kimmich
Fehlen wird auch am Dienstag definitiv Niclas Füllkrug (Borussia Dortmund). Dessen BVB-Teamkollege Niklas Süle erwartet derzeit die Geburt seines zweiten Kindes, davon hängt ab, ob er zum Spiel zur DFB-Auswahl zurückkehrt. Auf die Frage nach der Position von Kimmich, der am Samstag beim 1:4 gegen Japan als in den Spielaufbau eingreifender Rechtsverteidiger gespielt hatte, antwortete Völler: „Ich möchte nicht vorgreifen, da gibt es sicherlich einige Überlegungen.“
Völler übernimmt für das Frankreich-Spiel gemeinsam mit Hannes Wolf und Sandro Wagner einmalig und kurzfristig, weil sich der Deutsche Fußball-Bund am Sonntag von Hansi Flick als Bundestrainer getrennt hatte. Ein Nachfolger wird gesucht. (dpa)