Abo

Aus nach großem Kampf17-jähriger Moïse Kouamé scheitert bei den French Open

2 min
Tennis - French Open

Moise Kouame in Aktion.

Trotz Niederlage in der dritten Runde der French Open wird der 17-jährige Moïse Kouamé als neuer Publikumsliebling gefeiert.

Für den jugendlichen Tennisspieler Moïse Kouamé endete die Reise bei den French Open. Eine Niederlage in der dritten Runde des heimatlichen Grand-Slam-Turniers gegen Alejandro Tabilo aus Chile besiegelte das Ausscheiden des 17-jährigen Franzosen. Das Ergebnis lautete 6:4, 3:6, 4:6 und 6:7 (9:11).

Als letzter französischer Akteur im Einzelwettbewerb der Herren verabschiedete sich Kouamé, der auf Platz 318 der Weltrangliste geführt wird und seine Teilnahme im Hauptfeld einer Wildcard verdankte. Ein Weiterkommen hätte ihn zum zweitjüngsten Spieler im Achtelfinale in der Historie der French Open gemacht.

Kouamé gewinnt die Herzen der Zuschauer

Der erhebliche Rummel um seine Person schien den jungen Athleten unbeeindruckt zu lassen. Auf dem Court Suzanne Lenglen zog Kouamé stattdessen mit seiner energischen und unbeschwerten Spielweise das französische Publikum in seinen Bann. Erfolgreiche Aktionen feierte er wiederholt mit geballter Faust und nahm den Applaus der Zuschauer entgegen.

Schon im vorangegangenen Durchgang hatte Kouamé seine Kämpferqualitäten gezeigt. In seinem allerersten Fünf-Satz-Match bezwang er Adolfo Daniel Vallejo aus Paraguay nach fast fünfstündiger Spieldauer im entscheidenden Match-Tiebreak.

Kouamé: Altersunterschied auf dem Platz irrelevant

Der Tatsache, dass seine Kontrahenten zum Teil erheblich älter sind, wollte der Franzose keine besondere Wichtigkeit beimessen. „Denn letztendlich, wenn man auf dem Platz steht, denkt man nicht an sein Alter oder was man essen wird. Man denkt nur daran, was man tun muss, um zu gewinnen“, erklärte er. (dpa/red)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.