Italiens neue Tennis-Hoffnung Flavio Cobolli gestand nach seinem Sieg: „Ich habe mir fast in die Hosen gemacht“
Zittersieg bei French OpenCobolli: „Ich habe mir fast in die Hosen gemacht“

Flavio Cobolli zeigt in Paris starke Leistungen.
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Flavio Cobolli sorgt bei den diesjährigen French Open dafür, dass die italienischen Tennisfans weiter hoffen dürfen, nachdem Topfavorit Jannik Sinner das Turnier verlassen musste. Mit einem Erfolg über den US-Amerikaner Zachary Svajda zog der 24-jährige Italiener ins Viertelfinale ein; das Match endete 6:2, 6:3, 6:7 (3:7), 7:6 (7:5). Gegen Matchende wurde die mentale Belastung für Cobolli jedoch spürbar.
Im Interview nach dem Sieg auf dem Court Philippe Chatrier gestand Cobolli mit einem Lächeln: „Ich habe mir fast in die Hosen gemacht“. Er erläuterte, dass er den vierten Satz fast noch aus der Hand gegeben hätte, obwohl er bereits mit 5:1 führte. Seine Anspannung war weiterhin spürbar, als er ergänzte: „Ich bin glücklich, aber immer noch nervös. Ich muss mich ein bisschen erholen“.
Cobolli rückt in den Favoritenkreis auf
Ähnlich wie der aus Hamburg stammende Alexander Zverev musste auch Cobolli im gesamten Turnier bisher nur einen Satzverlust hinnehmen und präsentierte sich in starker Form. In der oberen Tableauhälfte gilt der Endspielteilnehmer des Münchner Sandplatzturniers nun als einer der aussichtsreichsten Anwärter.
Eine Begegnung mit dem deutschen Profi Zverev ist für den auf Platz 14 der Weltrangliste geführten Italiener frühestens in einem potenziellen Endspiel möglich. (dpa/red)
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