Hohe Temperaturen fordern Spieler und Zuschauer bei den French Open. Neue Hitzeschutz-Regeln sollen für Abkühlung sorgen.
Hitzeschlacht in ParisSpieler und Fans leiden bei den French Open unter 30 Grad

Besucher und Spieler kämpfen bei den French Open mit der Hitze.
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Hohe sommerliche Temperaturen stellen für Athleten und Zuschauer zu Beginn der French Open eine Herausforderung dar. In Paris wurden schon zum Start des Turniers um 11:00 Uhr bei wolkenlosem Himmel Werte von beinahe 30 Grad Celsius gemessen. Die Wettervorhersage für die französische Metropole prognostiziert auch für die nächsten Tage sonniges Wetter und Werte, die teilweise die 30-Grad-Marke überschreiten werden.
In den Spielunterbrechungen finden die Profis Schutz unter großen Schirmen, welche von den Ballkindern gehalten werden. Zur Abkühlung auf der Bank nutzen zahlreiche Athleten außerdem Beutel mit Eiswürfeln, die sie sich in den Nacken legen. Das Publikum bei dem Grand-Slam-Event in Roland Garros hielt sich vornehmlich an schattigen Orten auf, während sich vor den Wasserspendern lange Warteschlangen formierten.

Eisbeutel und viel trinken - viel mehr können die Spieler und Spielerinnen nicht machen.
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Unklarheit über Hitzeschutz-Vorschriften
Zuerst war nicht bekannt, welche spezifischen Vorschriften zum Umgang mit der Hitze die Veranstalter der French Open anwenden. Mit der Einführung einer verpflichtenden Regelung zum Schutz vor Hitze ab der laufenden Saison ist die Herren-Spielerorganisation ATP dem Vorgehen der WTA nachgekommen. (dpa/red)
Die Vorschriften basieren auf einem Index, in den Messgrößen wie Temperatur, Feuchtigkeit der Luft und andere Kriterien einfließen. Wird ein definierter Grenzwert überschritten, sind Pausen zur Abkühlung sowie Unterbrechungen der Matches vorgesehen. (dpa/red)
Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.