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Ärger um SonderbehandlungSiegemund kritisiert Osaka nach Niederlage bei French Open

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Laura Siegemund (r) hat ein Problem mit dem Mode-Auftritt ihrer Gegnerin Osaka.

Laura Siegemund (r) hat ein Problem mit dem Mode-Auftritt ihrer Gegnerin Osaka.

Nach ihrem Aus bei den French Open wirft Laura Siegemund ihrer Gegnerin Naomi Osaka eine Sonderbehandlung vor.

Laura Siegemund, eine 38-jährige Tennisprofi aus Deutschland, äußerte sich nach ihrem Ausscheiden in der ersten Runde der French Open kritisch über ihre Kontrahentin Naomi Osaka. Im Anschluss an die Partie, die mit 3:6 und 6:7 (3:7) endete, beanstandete Siegemund die Zeitspanne, die Osaka für einen Kleiderwechsel auf dem Platz bekam. Bei Grand-Slam-Wettbewerben werde inzwischen auf jede einzelne Sekunde geachtet, „und sie kann sich noch anderthalb Minuten umziehen, da habe ich dann ein Problem damit“, so die Aussage der Deutschen gegenüber Eurosport.

Für Siegemund ist dies ein Beleg dafür, dass „einmal mehr größere Namen auch anders behandelt werden“. Die auf Platz 47 der Weltrangliste stehende Athletin unterstrich, dass dies der einzige Punkt sei, der sie an dem Vorgang kümmere. „Ob jemand da mit der Schleppe kommt oder nicht, das ist mir relativ wurscht.“

Osaka mit auffälligem Glitzer-Look

Osaka, die für ihre ausgefallene Garderobe bekannte japanische Athletin, betrat den Court Suzanne-Lenglen zunächst in einer schwarzen Robe. Diese legte sie nach dem Betreten des Platzes auf ihrer Bank nieder, wodurch ihr eigentliches, gold-glitzerndes Spieloutfit sichtbar wurde.

Im Interview auf dem Platz äußerte sich die 28-jährige Osaka nach ihrem Sieg zu ihrer Kleidungswahl: „Weißt du, wenn der Eiffelturm nachts funkelt? Ich denke irgendwie, dass ich so aussehe.“

Siegemund: Fokus auf Tennis, nicht auf Mode

Siegemund selbst äußerte sich von der optischen Erscheinung unbeeindruckt. „Das ist mir völlig egal“, sagte sie. „Also ich komme daher, um Tennis zu spielen und keine Modenschau zu machen. Wenn andere eine Modenschau machen, dann sollen sie das machen, das ist okay für mich.“

Schon im Vorfeld des Turniers hatte Osaka erläutert, ihre Garderobe als Kommunikationsmittel zu nutzen. „Ich rede nicht viel, deshalb kann ich durch meine Kleidung sprechen“, sagte die 28-Jährige und fügte hinzu: „Ich finde, das ist im Tennis ein bisschen verloren gegangen.“ Sie erinnerte sich daran, in ihrer Jugend stets die Outfits der Williams-Schwestern, Serena und Venus, mit Interesse verfolgt zu haben. (dpa/red)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.