Kehrtwende im SchwimmsportRussen und Belarussen starten wieder unter eigener Flagge

Schwimmer wie Jewgeni Rylow durften Russland lange nicht offiziell im Schwimmbecken vertreten. (Archivbild)
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Ungeachtet des Ukraine-Kriegs hebt der Weltverband seine Sanktionen auf. Welche Auswirkungen dies für die Athleten hat.
Schwimmsportler aus Russland und Belarus können ungeachtet des fortgesetzten russischen Angriffskrieges in der Ukraine wieder offiziell für ihre Nationen bei internationalen Wettkämpfen antreten. Laut einer Mitteilung des Weltverbands World Aquatics ist die Verwendung von Flaggen, nationalen Symbolen auf der Bekleidung sowie das Abspielen der Hymnen erneut gestattet.
Wie die Deutsche Presse-Agentur (dpa) berichtet, war diese Bestimmung schon für Sportlerinnen und Sportler im Juniorenalter gültig und erstreckt sich nun auch auf den Erwachsenenbereich. Bereits bei den Weltmeisterschaften in Singapur im Vorjahr nahmen einige Athleten aus Russland und Belarus teil, nachdem sie ein spezielles Genehmigungsverfahren absolviert hatten. Ihre Teilnahme erfolgte jedoch unter neutraler Flagge.
Klare Bedingungen für die Wiederzulassung
Für eine erneute Teilnahme an Wettbewerben des Weltverbands müssen die Sportler aus Russland und Belarus strikte Voraussetzungen erfüllen. Hierzu zählen vier aufeinanderfolgende Dopingkontrollen, die allesamt negativ ausfallen müssen. Des Weiteren sind Überprüfungen des persönlichen Hintergrunds vorgesehen. Die kommenden Weltmeisterschaften im Schwimmen sollen im nächsten Jahr in Budapest ausgetragen werden. (red)
Husain Al Musallam, der Präsident von World Aquatics, wird in der Verlautbarung mit den Worten zitiert: „Wir sind entschlossen, dafür zu sorgen, dass Schwimmbecken und Freiwasser weiterhin Orte bleiben, an denen Athleten aus allen Nationen in friedlichem Wettkampf zusammenkommen können“. (red)
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