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Handballer unterliegen 26:28Deshalb ist der Longericher SC stolz auf seine Leistung

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HB Longerich-Gummersbach II-27-0

Max Zimmermann erzielte die meisten Tore für den Longericher SC.

Köln – Als in der Sporthalle Halver am Samstagabend das Spiel zweier Tabellennachbarn in der Dritten Handball-Bundesliga angepfiffen wurde, erhielten vor allem die 250 zugelassenen Fans Anschauungsmaterial über ein ungleiches Duell. Während das Team der SGSH Dragons drei Torhüter und 13 Feldspieler aufgeboten hatte, standen dem Longericher SC neun Feldspieler und zwei Torhüter zur Verfügung, von denen einer Co-Trainer Andreas Briese war.

So verließ das Kölner Rumpfaufgebot trotz der 26:28 (11:10)-Niederlage zurecht voller Stolz das Parkett. Vorausgegangen war nämlich eine Corona-Chaos Woche beim LSC, der nur einmal trainiert hatte. Der ausgeschlagene Wunsch einer Spielverlegung sorgte auch angesichts der zusätzlich verletzt ausgefallenen Bennet Johnen und Daniel Koenen für eine bemerkenswerte kämpferische Trotzleistung.

Auch Trainer Christian Stark befindet sich in Quarantäne

Neben Abwehrchef Chris Wolf, Torwart Philipp Ruch und Kreisläufer Dustin Thöne musste auch Trainer Christian Stark wegen des Virus in Quarantäne. Die Verantwortlichen der Dragons beriefen sich auf die Statuten, nach denen erst ab sechs Akteuren die Zustimmung zu einer Absage erfolgen muss. Bester Mann des LSC war Torwart Tjorven Hoemberg, der seine zehntägige Auszeit abgesessen hatte.

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Mit fünf Toren (16:11) führten die Dragons (40.), doch Longerich holte auf, schaffte sogar das 24:24 (56.) und scheiterte am fehlenden Glück im Abschluss. Cotrainer Philipp Krüger, der mit Marketing-Chef Jens Warncke auf der Bank saß, sagte: „Es war in einem intensiven Spiel eine kämpferisch hervorragende Leistung. “

Tore: Zerwas (3), Pyszora (6), Richter (1), Zimmermann (8/4), Schulz (3), Nolting (3), Dahlke (2).