Der 24-Jährige bleibt in Höhenberg und soll die vom Vize-Kapitän hinterlassene Lücke füllen.
Viktoria KölnNach Abschied von Lars Dietz: Tobias Eisenhuth erhält neuen Vertrag

Wurde verabschiedet, darf aber bleiben: Tobias Eisenhuth (2. v. rechts)
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Kommando zurück beim FC Viktoria Köln: Der Höhenberger Fußball-Drittligist hat Tobias Eisenhuth knapp einen Monat nach seiner offiziellen Verabschiedung im Rahmen des letzten Meisterschafts-Heimspiels mit einem neuen Vertrag ausgestattet. Der 24-Jährige bleibt der Viktoria nun doch erhalten. Hintergrund ist der Abschied von Lars Dietz. Der Vize-Kapitän hatte sich kürzlich gegen das Vertragsangebot der Höhenberger entschieden und sich dem belgischen Zweitligisten Patro Eisden Maasmechelen angeschlossen. Eisenhuth soll die Lücke in der Defensive schließen.
„Bei Tobi war zum Saisonende nicht klar, ob es in der neuen Spielzeit eine für alle Seiten passende Konstellation geben wird. Trotzdem sind wir konstant im Austausch gewesen. Weil wir wissen, dass er menschlich hervorragend in unser Team passt und er seine sportlichen Qualitäten bewiesen hat“, sagte Valentin Schäfer, Viktorias Sportlicher Leiter.
Bitterer Verlust für Viktoria Köln
Mit dem Abschied von Dietz mussten die Kölner den Verlust einer Schlüsselfigur der Defensive verkraften. Der 29-Jährige war mit seiner Zweikampfstärke und seiner Führungsqualität ein Eckpfeiler der Höhenberger. Zumal Kapitän Christoph Greger viele Monate aufgrund einer Rückenverletzung fehlte und der Klub in Dudu sowie Tyger Lobinger im Winter zwei Anführer verloren hatte. In der neuen Saison sollten, so lautete der Wunsch der Viktoria, Greger und Dietz das Team leiten – doch während der Kapitän seinen Vertrag verlängerte, entschied sich sein Nebenmann für eine neue Herausforderung. Eine bittere Nachricht für Trainer Marian Wilhelm, zumal er in Simon Handle (Karriereende) eine weitere Führungsfigur verloren hat.

Hat die Viktoria verlassen: Lars Dietz (links)
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„Vor vier Jahren habe ich bei einem Verein unterschrieben, der mir genau die Werte zu entgegengebrachte, die ich in diesem Moment gebraucht habe. In diesem Zeitraum habe ich zahlreiche besondere Momente erlebt, jedoch auch aufgrund von Verletzungen einer der herausfordernden Phasen meiner Karriere durchlebt. Zu jeder Zeit habe ich das Vertrauen der Verantwortlichen gespürt. Sie haben mich mit großer Geduld und Wertschätzung zurück auf den Platz begleitet“, erklärte Dietz. „Diesen Sommer habe ich mich jedoch entschieden, meinen Vertrag nicht zu verlängern, sondern einen neuen Weg einzuschlagen. Es war definitiv keine leichte Entscheidung, dieses Umfeld, den Verein und die Stadt Köln zu verlassen. Manchmal sind aber Veränderungen nötig, um neue Erfahrungen zu sammeln.“
Tobias Eisenhuth ist für die Abwehr eingeplant
Eisenhuth, der Anfang 2025 aus Regensburg nach Köln wechselte, kam sowohl in der Abwehrkette als auch im defensiven Mittelfeld zum Einsatz. Allerdings stieß der 24-Jährige fußballerisch im Zentrum immer wieder an seine Grenzen – weshalb er nun vor allem für die letzte Reihe vorgesehen ist. „Insbesondere in der Dreierkette hat er seine besten Spiele für uns bestritten. Aufgrund der veränderten Situation in der Defensive freuen wir uns, dort auch in Zukunft auf ihn bauen zu können. Wenn er das Spiel in der Kette vor sich hat, kann er seine Passqualität noch besser einsetzen und seine Stärken im direkten Duell ausspielen“, sagte Sportchef Schäfer.