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WM-Stimmung in KölnGroßer Andrang in den Kneipen und lange Schlange am Aachener Weiher

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Köln im WM-Fieber: Auf der Zülpicher Straße und am Aachener Weiher mussten Fans vor dem zweiten erfolgreichen WM-Spiel der Nationalelf viel Geduld mitbringen.

Die Spannung in Köln war schon Stunden vor Spielbeginn greifbar. Sowohl auf der Zülpicher Straße als auch am Aachener Weiher brauchten die Fans viel Geduld. 

In Köln herrschte am Samstagabend (20. Juni) beste WM-Stimmung. Vor dem Spiel der deutschen Nationalelf bei der WM 2026 gegen die Elfenbeinküste um 22 Uhr war die Vorfreude in der ganzen Stadt groß. Schon am frühen Abend waren vielerorts Menschen mit Deutschland-Trikots, Schals und Flaggen zu sehen, vor allem rund um die Zülpicher Straße.

Zahlreiche Fußball-Fans haben sich schon Stunden vor Spielbeginn ihre Plätze in den Kneipen und Bars gesichert. Besonders im Umfeld des „Stiefel“ waren die Straßen und Sitzplätze gut gefüllt. In der „Flotte“ war der Zulauf ebenfalls enorm, was die Platzsuche für viele erschwerte. Am Ende zahlte sich die Geduld jedoch aus: Dank eines Last-Minute-Tors von Deniz Undav siegte Deutschland 2:1.

Die Bars und Kneipen auf der Zülpicher sind am Samstagabend gut gefüllt.

Die Bars und Kneipen auf der Zülpicher sind am Samstagabend gut gefüllt.

Zu den jubelnden Fans zählten auch Julia und Gulia, die schon vorab auf einen Erfolg Deutschlands setzen. „Wir erwarten, dass wir noch einen coolen Abend mit unseren Freunden haben“, erklärten sie vor Anpfiff und ergänzten, sie würden dies „vielleicht in einer Bar, die nicht überfüllt ist“, bevorzugen.

Bezüglich des Ausgangs der Partie zeigten sie sich zuversichtlich: „Also, ich glaube, die Elfenbeinküste ist nicht zu unterschätzen. Deswegen: Vielleicht so 3:1.“ Ihr favorisierter Spieler, Jamal Musiala, erhalte ihre besondere Unterstützung.  

In Köln sind vor dem zweiten WM-Spiel der deutschen Nationalmannschaft viele Deutschland-Trikots zu sehen.

In Köln sind vor dem zweiten WM-Spiel der deutschen Nationalmannschaft viele Deutschland-Trikots zu sehen.

Eine vergleichbare Situation zeigte sich am Aachener Weiher. Eine lange Schlange von Anhängern, die das Match zusammen verfolgen wollen, hatte sich vor dem dortigen Biergarten gebildet. Manche gaben an, schon seit ungefähr anderthalb Stunden auszuharren.

Oskar (19) und Lars (19) befanden sich ebenfalls unter den Wartenden. „Wir wünschen uns wieder Public Viewing in Köln“, sagten die beiden. Sie hoben hervor, dass Fußball und das Erlebnis in der Gemeinschaft für sie zusammengehören.

Oskar (links) und Lars wünschen sich wieder Public Viewing.

Oskar (links) und Lars wünschen sich wieder Public Viewing.

Bei diesem Turnier organisiert die Stadt Köln kein eigenes Public Viewing. Die Verwaltung begründete dies vor dem Start der WM mit dem historisch niedrigeren Interesse der Öffentlichkeit an Turnieren, die im Ausland stattfinden. Dennoch haben viele gastronomische Einrichtungen wie Bars, Biergärten und Kneipen eigene WM-Spots geschaffen.

Wie enthusiastisch die Stadt die Weltmeisterschaft begleitet, wurde schon beim ersten Spiel der deutschen Elf in der Vorwoche klar. Der 7:1-Sieg führte vielerorts zu einer ausgelassenen Atmosphäre und Jubelrufen. Schon vor dem zweiten Spiel der Nationalelf wird klar: Die WM nimmt in der Stadt weiter Fahrt auf.