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Krise bei Team von Ex-KölnerSpieler sollen mit vorzeitiger Heimreise gedroht haben

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Teambesprechung beim Tunesien-Training.

Die tunesische Nationalmannschaft am 15. Juni 2026 beim Training während der WM 2026.

Krise bei Tunesiens WM-Team: Nach dem Rauswurf des Trainers sollen mehrere Spieler mit einem Turnier-Boykott gedroht haben.

Im tunesischen Lager herrscht während der WM 2026 große Aufregung. Es soll erhebliche Spannungen zwischen dem Team und dem nationalen Verband geben.

Die Ereignisse um die tunesische Mannschaft entwickeln sich zu einer bemerkenswerten Episode der WM 2026. Unmittelbar nach der Auftaktpartie in der Gruppenphase musste Trainer Sabri Lamouchi (54) seinen Posten räumen. Die Entlassung folgte auf eine 1:5-Niederlage gegen Schweden, woraufhin Hervé Renard (57) als neuer Coach vorgestellt wurde.

Die Anstellung des Franzosen, die erst Mitte Januar begann, dauerte somit nur fünf Partien auf der Bank der „Adler von Karthago“. Mit Renard übernimmt nun ein routinierter Landsmann, der bereits seine sechste Nationalauswahl coacht.

Spieler stellten dem Verband ein Ultimatum

Meldungen aus Frankreich verdeutlichen die Brisanz der Lage: Der neue Trainer übernimmt eine äußerst heikle Aufgabe. Wie die Sport-Tageszeitung „L'Équipe“ berichtet, herrschte im Umfeld des Trainerwechsels zu Beginn der Woche Chaos im tunesischen Team.

Das Team soll mit der Verbandsentscheidung keineswegs einverstanden gewesen sein. Eine Gruppe von acht Führungsspielern habe demnach damit gedroht, das restliche Turnier zu boykottieren und das Quartier in Monterrey, Mexiko, umgehend zu verlassen.

Die Fortsetzung der WM-Teilnahme knüpfte die Mannschaft, die bei der Auftaktpleite gegen Schweden von Bundesliga-Profi und Ex-Kölner Ellyes Skhiri als Kapitän aufs Feld geführt wurde, an eine wesentliche Forderung: Lamouchis Nachfolger dürfe nicht aus Tunesien stammen. Es bestand die Sorge, ein einheimischer Coach würde über zu wenig Autorität verfügen und nur als Werkzeug der Verbandsleitung agieren.

Mit der Berufung von Renard, der auf dem afrikanischen Kontinent hohes Ansehen genießt, konnten die Funktionäre diese Bedenken zerstreuen. Renard hat den Afrika-Cup bereits zweimal gewonnen, einmal mit Sambia und einmal mit der Elfenbeinküste.

Die Konzentration auf das Sportliche ging im Vorfeld der wichtigen zweiten Gruppenpartie gegen Japan am Samstag (6.00 Uhr) jedoch weitgehend verloren. Ungeachtet der klaren Auftaktniederlage hat Marokko weiterhin die Möglichkeit, das Sechzehntelfinale zu erreichen. Dafür wären voraussichtlich vier Punkte aus den Begegnungen mit Japan und den Niederlanden erforderlich. (red)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.