Kimi Antonelli schafft in Miami seine dritte Pole in Serie. Das gelang vor ihm nur den Formel-1-Ikonen Senna und Schumacher.
Wie Schumi und SennaMercedes-Talent Antonelli holt dritte Pole in Folge

Kimi Antonelli wünscht sich etwas Magie für seinen Start in Miami.
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Kimi Antonelli reiht sich mit einer besonderen Leistung neben die Formel-1-Ikonen Michael Schumacher und Ayrton Senna ein. Dem Mercedes-Nachwuchsfahrer gelang es in Miami, die dritte Pole Position in Serie zu erobern. Diese Serie von ersten Startplätzen an direkt folgenden Rennwochenenden schafften vor ihm nur Senna (65 Poles) im Jahr 1985 und Schumacher (68) im Jahr 1994. «Es fühlt sich auf jeden Fall gut an», kommentierte der WM-Führende Antonelli seine Erfolgsserie.
Für den 19-jährigen Italiener gibt es beim Rennen in Florida ein zentrales Ziel: ein guter Start. Eine wiederkehrende Schwäche in seiner noch jungen Formel-1-Karriere sind Patzer auf den ersten Metern. So auch im Sprint, als Antonelli zügig vom zweiten auf den fünften Platz abrutschte. Mercedes-Teamchef Toto Wolff sprach im Anschluss jedoch von einem Versämnis des Rennstalls, welcher die Kupplung korrekt einstellen müsse.
«Typisch Kimi»
«Hoffentlich klappt es auf magische Weise. Es wäre schön, wenn wir keine Positionen verlieren würden, aber wir werden unser Bestes geben», sagte Antonelli. Sein Rennstall steht jedoch vor einem schwierigen Wochenende. Während die Konkurrenz umfangreiche Neuerungen für ihre Fahrzeuge in die USA mitbrachte, sind bei Mercedes wesentliche Optimierungen am Wagen erst in drei Wochen in Kanada vorgesehen.
Wolff bezeichnete die Pole seines jungen Stars als beeindruckend. «Die erste Runde war wirklich etwas Besonderes. Er lag drei oder mehr Zehntel vor dem Nächstplatzierten», erzählte der Teamchef. «Spektakulär. Damit sicherte er sich die Pole.» Anschließend sei es «typisch Kimi» gewesen, als der Pilot auf seiner darauffolgenden schnellen Runde zu viel riskierte und sie verdarb.
Verstappen sieht «Licht am Ende des Tunnels»
Max Verstappen verpasste in Miami zwar den Sprung auf die Pole, sicherte sich mit Startplatz zwei aber sein bislang bestes Qualifikationsergebnis in diesem Jahr. Für Red Bull und den vierfachen Weltmeister scheint es nach einem ernüchternden Saisonstart nun bergauf zu gehen.
«Sicherlich war das Auto in den vergangenen Rennen nicht besonders gut, aber auch ich habe mich mit der Abstimmung des Autos nie wohlgefühlt. In den letzten Wochen hat das Team alles gegeben, um Upgrades am Auto vorzunehmen und dafür zu sorgen, dass ich mich in vielen Bereichen besser fühle», gab Verstappen zu Protokoll.
All diese Anstrengungen zahlen sich laut ihm nun aus. «Ich habe das Auto wieder besser im Griff und kann dadurch etwas mehr Gas geben. Die Upgrades funktionieren also.» Verstappen erkennt deshalb nach eigener Aussage endlich «Licht am Ende des Tunnels». (dpa/red)
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