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Historischer Sieg in ParisMirra Andrejewa ist die jüngste French-Open-Siegerin seit 1992

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Konnte auch im Finale der French Open jubeln: Mirra Andrejewa.

Konnte auch im Finale der French Open jubeln: Mirra Andrejewa.

Triumph in Paris: Die 19-jährige Mirra Andrejewa gewinnt die French Open und ist die jüngste Siegerin seit Monica Seles.

Ein Premierentitel für Mirra Andrejewa: Die 19-jährige Russin gewinnt ihren ersten Grand-Slam. Im Pariser Endspiel beendete sie die beeindruckende Siegesserie einer Qualifikantin.

Nachdem der bedeutendste Triumph ihrer aufstrebenden Laufbahn besiegelt war, sank Mirra Andrejewa überwältigt zu Boden und verbarg ihr Gesicht in den Händen. Im Endspiel der French Open bewies die russische Athletin Nervenstärke und bezwang die polnische Qualifikantin Maja Chwalinska mit einem klaren 6:3, 6:2. Dieser Sieg markiert für die 19-Jährige den erstmaligen Gewinn eines Grand-Slam-Turniers.

Ihre Trainerin, die frühere spanische Weltklassespielerin Conchita Martínez, feierte den Erfolg von der Tribüne aus. Mit diesem Sieg wird Andrejewa zur jüngsten Gewinnerin in Roland Garros nach Monica Seles, welche 1992 mit 18 Jahren ihren dritten aufeinanderfolgenden Triumph in Paris errungen hatte.

Historischer Erfolg für Chwalinska bleibt aus

Der 24-jährigen Maja Chwalinska blieb es verwehrt, als zweite Qualifikantin der Tennisgeschichte einen Grand-Slam-Sieg zu erringen. Bislang gelang diese außergewöhnliche Leistung ausschließlich der Britin Emma Raducanu während der US Open 2021.

Dennoch stellt schon die Finalteilnahme für die polnische Spielerin einen enormen Erfolg dar. Die Prämie von 1,4 Millionen Euro für den zweiten Rang verdoppelt ihr bisheriges Karriere-Preisgeld. Als Nummer 114 der Welt war sie die niedrigst gerankte Endspielteilnehmerin der French Open seit Bestehen der WTA-Weltrangliste. Infolge des Turniers wird sie sich auf Position 21 verbessern.

Anspruchsvolle Bedingungen im Endspiel

Beide Endspielteilnehmerinnen hatten sichtlich mit den widrigen Umständen durch starken Wind zu kämpfen, was sich vor allem auf die Aufschlagspiele auswirkte. Mit ihrer unkonventionellen Spielweise, die eine Mischung aus hohen Bällen, Slice-Schlägen und Stopps beinhaltete, verursachte Chwalinska bei der Favoritin Andrejewa anfangs Schwierigkeiten. Im weiteren Verlauf der Partie passte sich ihre Kontrahentin aber zunehmend an und sicherte sich den ersten Satz.

Chwalinska, die wegen der Qualifikationsrunden drei Partien zusätzlich bestritten hatte, stieß im zweiten Durchgang auch physisch an ihre Leistungsgrenze. Zunehmende Fehler in ihrem Spiel boten der jetzt überlegenen Andrejewa die Gelegenheit, die sie konsequent nutzte.

Andrejewas Weg an die Weltspitze

Schon länger wurde Andrejewa als mögliche Gewinnerin eines Grand-Slam-Turniers angesehen. Ihr Debüt auf der Profitour im Jahr 2022 mit nur 15 Jahren brachte ihr die Bezeichnung „Wunderkind“ ein. Die aus Sibirien stammende Spielerin wurde in einer angesehenen Trainingsakademie im französischen Cannes ausgebildet. Mit ihren Erfolgen bei den Masters-Events 2025 in Dubai und Indian Wells weckte sie große Hoffnungen, die sie anfangs nicht durchgehend erfüllen konnte.

Der zunehmende Erwartungsdruck machte der jungen Sportlerin zu schaffen; emotionale Ausbrüche nach Niederlagen erregten öffentliche Aufmerksamkeit. Ihre Trainerin Martinez unterstützte sie dabei, die Fassung wiederzuerlangen, wenn nötig auch durch deutliche Worte. „Wir können schon mal hart zueinander sein“, sagte Andrejewa. „Aber außerhalb des Spielfelds haben wir natürlich ein freundschaftliches Verhältnis.“ (dpa/red)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.