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Aus nach 0:5-DebakelMönchengladbach trennt sich von Trainer Polanski

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Eugen Polanski

Eugen Polanski soll seinen Rücktritt als Trainer erklärt haben. (Archivbild)

Der erste Trainerwechsel der Bundesliga-Saison ist vollzogen. Wie im Vorjahr trennt sich Borussia Mönchengladbach nach nur drei Spielen von Eugen Polanski.

Borussia Mönchengladbach hat Trainer Eugen Polanski nach nur drei Spieltagen entlassen. Das teilte der Fußball-Bundesligist einen Tag nach dem 0:5 beim SC Freiburg mit. Die Borussia steht ohne Punkt und mit einem Torverhältnis von 3:12 am Tabellenende.

Polanski hatte die Borussia in der vergangenen Saison ebenfalls nach drei Spieltagen als Nachfolger des entlassenen Gerardo Seoane übernommen. Später erhielt er einen Vertrag bis 2028, am Ende der Spielzeit landete Gladbach auf dem zwölften Platz.

Auch Co-Trainer Tobias Trulsen verlässt Gladbach

Die Entlassung von Polanski ist der erste Trainerwechsel der Bundesliga-Saison. Laut dem Bericht soll auch Co-Trainer Tobias Trulsen den Klub verlassen. Jan-Moritz Lichte soll den Trainerjob zunächst interimsweise übernehmen, hieß es. Lichte war im Sommer von Manchester City an den Niederrhein gekommen.

„Trotz einer guten Vorbereitung und positiver Ansätze ist es der Mannschaft in der Bundesliga nicht gelungen, die gewünschten Ergebnisse zu erzielen“, sagte Fohlen-Sportchef Rouven Schröder.

„Die zuletzt gezeigten Leistungen haben zu der Entscheidung geführt, Eugen mit sofortiger Wirkung von seinen Aufgaben zu entbinden. Eugen ist Borusse durch und durch. Wir bedanken uns bei ihm und auch bei Tobias Trulsen für ihren Einsatz für Borussia.“

Die weiterhin punktlose Borussia muss sich damit wie in der vergangenen Saison bereits nach dem dritten Spieltag einen neuen Cheftrainer suchen.  Wie bei Seoane im Vorjahr waren die Gladbacher trotz erheblicher Zweifel im Umfeld und in Teilen des Aufsichtsrats mit Polanski als bereits angeschlagenem Trainer in die neue Saison gegangen.

Bei Seoane hatte noch der damalige Sportchef Roland Virkus die Entscheidung getroffen. Auch er hatte kurz darauf seinen Hut nehmen müssen. (dpa/red)