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Nach Corona-AbsagenFortuna Köln verkauft Tickets für virtuelles Spiel

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Franko Uzelac (Fortuna

Franko Uzelac

In Zeiten der Corona-Pandemie erscheint die Chance, dass der SC Fortuna Köln in der Regionalliga West bald wieder Fußballspiele austragen kann, gering. „Wir hoffen, dass unsere Saison fortgesetzt wird“, äußert sich Benjamin Bruns kurz vor der Regionalliga-Sitzung am Mittwoch. Bisher ist der Spielbetrieb „nur“ bis zum 22. März ausgesetzt und der Drittliga-Absteiger aus Zollstock hat seinen Trainingsbetrieb bis Freitag, den 20. März eingestellt. Während die Profis mit individuellen Plänen arbeiten, muss Geschäftsführer Bruns nach den abgesagten Partien gegen Mönchengladbach II, Homberg und Düsseldorf II von weiteren Spielausfällen und vor allem fehlenden Einnahmen ausgehen.

Solidarität ist gefragt

„Um die Sicherung unserer Liquidität zu gewährleisten, bauen wir nun auf den Zusammenhalt in Köln und die Solidarität für Fortuna“, berichtet der 42-Jährige. Weil dem Traditionsverein aus Zollstock im Falle eines Saisonabbruchs die Einnahmen von sechs Heimspielen fehlen könnten, verkaufen Bruns und Co. „Unterstützertickets für ein virtuelles Spiel der Fortuna“. Der Geschäftsführer betont, dass diese Aktion keinen zeitlichen Rahmen hat und mit dem Kauf von Tickets im Wert von 10 Euro, 19,48 Euro oder 100 Euro unterstützt werden kann. „Wenn wir unser virtuelles Fußballspiel mit 9.533 Plätzen ausverkaufen, sollten wir die fehlenden Einnahmen wieder drin haben“, spricht Bruns über erwünschte 160.000 bis 200.000 Euro um die laufenden Kosten zu decken. Abschließend betont der Geschäftsführer, dass Fortuna Köln keine „existenzbedrohende Situation“ vorfindet. „Wir generieren 80 Prozent unseres Etats aus Sponsorengeldern und sind nur vorbeugend aktiv.“