Novak Djokovic gibt seinen sofortigen Rückzug aus der Spielergewerkschaft PTPA bekannt. Er nennt dafür konkrete Gründe.
Rückzug von Novak DjokovicTennisprofi verlässt selbst gegründete Spielergewerkschaft

Der serbische Tennisprofi verlässt die von ihm mitgegründete Spielergewerkschaft PTPA.
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Seinen sofortigen Rückzug aus der Professional Tennis Player Association (PTPA) hat Novak Djokovic bekannt gegeben. Der 38-Jährige erklärte am Sonntag auf der Online-Plattform X, dass er sich als Repräsentant der Spielergewerkschaft nicht mehr wohlfühle.
Der serbische Tennisprofi führte als Begründung „Bedenken hinsichtlich Transparenz und Führung“ innerhalb der Vereinigung an.
Djokovic: Werte und Ausrichtung der PTPA passen nicht mehr zusammen
Die Organisation verliert damit ihr bekanntestes Mitglied. Djokovic hatte die Vereinigung im Jahr 2020 zusammen mit dem Kanadier Vasek Pospisil ins Leben gerufen.
Im März 2025 hatte die Spielergewerkschaft rechtliche Maßnahmen gegen die Tennisverbände ergriffen. Sie prangerte „wettbewerbswidrige Beschränkungen und missbräuchliche Praktiken“ an. Ein weiterer Punkt der Klage war der „untragbare Terminkalender“, der Wettkämpfe in elf Monaten des Jahres vorsieht.
„Ich bin stolz auf die Vision, die Vasek und ich bei der Gründung der PTPA teilten: den Spielern eine stärkere, unabhängige Stimme zu geben“, so die Mitteilung von Djokovic in den sozialen Netzwerken.
Er fügte hinzu: „Doch es ist deutlich geworden, dass meine Werte und meine Herangehensweise nicht mehr mit der aktuellen Ausrichtung der Organisation übereinstimmen.“
Aus diesem Grund möchte sich Djokovic nun „auf mein Tennisspiel, meine Familie und darauf konzentrieren, den Sport auf eine Weise zu fördern, die meinen Prinzipien und meiner Integrität entspricht“.
Er wünsche den Spielerinnen und Spielern sowie allen Beteiligten für die Zukunft alles Gute. Für den Tennisprofi sei jedoch klar: „Für mich ist dieses Kapitel abgeschlossen.“ (red)
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