Mit großer Spannung wurde das Ergebnis der Ratsbürgerentscheide zur Olympia-Bewerbung „KölnRheinRuhr“ erwartet. Das Ergebnis: Ein sehr lautes „JA!“.
Olympia an Rhein und RuhrKöln und die Region sagen „Ja!“ zu den Spielen

JA-Buchstaben auf dem Rheinboulevard. Köln und die Region haben sich klar für eine Bewerbung zu den Olympischen Spielen ausgesprochen.
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In Nordrhein-Westfalen ist die Entscheidung über die Olympia-Bewerbung „KölnRheinRuhr“ gefallen. Im Kölner Triangle-Turm gab NRW-Ministerpräsident Hendrik Wüst die Ergebnisse der Ratsbürgerentscheide zur Olympia-Bewerbung bekannt. Zwar dauerte die Auszählung der letzten Stimmen in Köln lange an. Wüst verkündete aber um 23.02 Uhr offiziell: „Ein überwältigender Abend mit spektakulären Ergebnissen. Ich bin echt ein bisschen platt. Ein historischer Rückhalt kommt aus NRW.“
Auch Kölns Oberbürgermeister Torsten Burmester zeigte sich kurz vor Mitternacht begeistert: „Der Entscheid hat unserer Bewerbung einen Schub gegeben. Wir haben noch nicht alles ausgezählt. Aber in keinem Kölner Bezirk gibt es eine Mehrheit gegen die Bewerbung. Von allen Städten haben wir die höchste Wahlbeteiligung.“
Zwei Drittel der Abstimmungsberechtigten in den 17 beteiligten Kommunen sprachen für die Ausrichtung der Olympischen und Paralympischen Spiele in der Region Köln-Rhein-Ruhr aus. Alle Informationen und Ergebnisse finden Sie in unserem Live-Ticker zu Olympia an Rhein und Ruhr.
Leverkusens OB im Interview
In den 17 beteiligten Städten – darunter Köln als Leading City sowie Düsseldorf, Dortmund, Essen und Aachen – wurden seit dem Nachmittag die Stimmen des Ratsbürgerentscheids ausgezählt. Die Abstimmung erfolgte ausschließlich per Briefwahl.
Millionen Stimmen per Briefwahl
Vier Millionen Wahlberechtigte hatten bis Sonntag Zeit, ihren Stimmzettel abzugeben. In Köln lag die Wahlbeteiligung laut Wüst bei deutlich über 40 Prozent. Das genaue Ergebnis für Köln und die anderen Städte ist auf dieser Seite zur Olympia-Abstimmung einsehbar.
Bis Donnerstag waren beim Wahlamt in Köln bereits 316.847 Wahlbriefe eingegangen. 1.000 Wahlhelfer standen bereit, um diese am Sonntag zu öffnen, zu sortieren und auszuzählen. (red)