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„Er muss an sich glauben“Nadal verrät, wie Zverev Top-Favorit Sinner schlagen kann

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Alexander Zverev und Rafael Nadal

Rafael Nadal (r) und Alexander Zverev trafen beim letzten Auftritt des spanischen Sandplatz-Königs bei den French Open aufeinander. (Archivbild)

Tennis-Legende Rafael Nadal verrät, wie Alexander Zverev bei den French Open den Top-Favoriten Jannik Sinner schlagen kann.

Unmittelbar vor Beginn der French Open erhielt Alexander Zverev von Rekordsieger Rafael Nadal eine Empfehlung für sein Titelvorhaben. „Er muss an sich glauben“, äußerte der 14-fache Champion des Grand-Slam-Events in Paris in einem Gespräch mit der „Süddeutschen Zeitung“, „und er muss auf seinem höchsten Niveau spielen, um einen Spieler wie Jannik zu besiegen“.

Jannik Sinner, der Weltranglistenerste, der seit 29 Partien ohne Niederlage ist, wird als Top-Favorit für das am Sonntag startende Sandplatz-Spektakel angesehen. Da der spanische Titelverteidiger Carlos Alcaraz verletzungsbedingt fehlt, gilt Zverev als der mutmaßlich stärkste Rivale Sinners. Jedoch unterlag der Tennisprofi aus Hamburg in den jüngsten neun Aufeinandertreffen mit dem Italiener.

Nadals Einschätzung: Mentale Stärke ist entscheidend

„Natürlich hat er das Talent“, konstatierte Nadal bezüglich Zverev, gegen den er bei seiner finalen Teilnahme an den French Open 2024 deutlich verlor. „Er muss sich vor allem mental gut managen.“

Der Spanier hegt keine Bedenken, dass sein Landsmann Alcaraz aufgrund der Blessur am rechten Handgelenk eventuell mit dauerhaften Konsequenzen rechnen muss. Diese Art von Verletzung habe er selbst im Verlauf seiner Laufbahn zweimal erlitten, erklärte der 39-Jährige: „Du kannst zu hundert Prozent wieder fit werden. Und das ist so wichtig für einen jungen Spieler wie ihn, der noch so viele Jahre vor sich hat.“

Rückblick auf die Laufbahn nach dem Karriereende

Seine von vielen Blessuren geprägte Laufbahn hatte Nadal im Jahr 2024 abgeschlossen. „Ehrlich gesagt, geht es mir heute viel besser. Ich kann mein Leben genießen, und das tue ich. Ich genieße mein Leben“, teilte der einstige Führende der Weltrangliste mit. Als er gefragt wurde, worauf er im Rückblick besonders stolz sei, erwiderte er: „Wahrscheinlich auf die Langlebigkeit meiner Karriere.“

Der Streaming-Anbieter Netflix widmet dem spanischen Ausnahmesportler, der insbesondere auf Sandplätzen lange als unbezwingbar angesehen wurde, ein eigenes Werk. Die vierteilige Dokumentation mit dem Titel „Rafa“ wird dort am 29. Mai veröffentlicht. „Ich muss zugeben: Es ist nicht leicht, einen Dokumentarfilm über sich selbst zu genießen. Für Zuschauer ist das einfacher“, erklärte Nadal. „Man selbst neigt ständig dazu, Dinge noch mal zu analysieren, neu zu betrachten. Viele Erinnerungen kommen hoch.“ (dpa/red)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.