Sabotage beim Ironman in Hamburg: Unbekannte verteilten Metallsplitter auf der Strecke. Ein Athlet stürzte und wurde verletzt.
Sabotage beim IronmanMetallspäne auf Strecke gestreut – ein Teilnehmer verletzt

Fahrrad-Reparaturen beim Ironman in Hamburg.
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Der Staatsschutz des Landeskriminalamts hat nach einem vermuteten Sabotageakt die Ermittlungen aufgenommen. Der Vorfall ereignete sich bei der Ironman-Europameisterschaft in Hamburg. Untersucht wird unter anderem wegen des Verdachts auf versuchte gefährliche Körperverletzung und mehrfache Sachbeschädigung, wie die Hamburger Polizei einen Tag nach dem Triathlon-Event mitteilte.
Gemäß derzeitigem Kenntnisstand verteilten nicht identifizierte Personen auf verschiedenen Straßen im Stadtteil Kirchwerder winzige Metallsplitter. In der Folge kam es bei der Durchfahrt dieses Streckenabschnitts an einer Vielzahl von Rennrädern zu Beschädigungen.
Athlet stürzt und wird in Klinik behandelt
Laut Polizeiauskunft kam zudem mindestens ein 29 Jahre alter Ironman-Athlet in dem betreffenden Bereich zu Fall. Er zog sich dabei einen Knochenbruch zu und wurde in eine Klinik eingeliefert. Ob die Reifenschäden für den Sturz ursächlich waren, sei „Gegenstand der polizeilichen Untersuchungen“, so die offizielle Mitteilung.
Die Polizei in Hamburg bittet nun um Hinweise von Personen, die in Kirchwerder verdächtige Wahrnehmungen gemacht haben. Dies betrifft ebenfalls den Zeitraum am Abend sowie in der Nacht vor dem Wettkampf. (dpa/red)
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