Als erster Deutscher seit 103 Jahren: Mick Schumacher meistert sein Indy-500-Debüt und landet trotz Mauerkontakt auf Platz 18.
Schreckmoment für SchumacherBei seinem Indy-500-Debüt übersteht er eine Mauerberührung

Mick Schumacher sammelt bei den Indy 500 wertvolle Erfahrungen. (Archivbild)
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Bei seinem Debüt beim legendären Indy 500 meisterte Mick Schumacher einen kritischen Moment kurz vor Rennende und stellte seine Belastbarkeit unter Beweis. Der Sohn des Formel-1-Rekordweltmeisters Michael Schumacher manövrierte sein Fahrzeug nach 200 Runden und einem Kontakt mit der Streckenbegrenzung kurz vor Schluss über die Ziellinie.
Von Startplatz 27 unter 33 Teilnehmern ins Rennen gegangen, konnte sich Schumacher bei dem Motorsport-Klassiker letztlich auf Position 18 verbessern. Den Triumph holte sich der Schwede Felix Rosenqvist von Meyer Shank Racing nach einem Neustart, als nur noch fünf Umläufe zu absolvieren waren.
Erster deutscher Fahrer seit 103 Jahren
Als erster deutscher Pilot seit 103 Jahren nahm Schumacher an dem Rennen auf dem berühmten Oval-Kurs teil. Nachdem Hollywood-Schauspieler Brendan Fraser das Rennen mit der Grünen Flagge vor über 300.000 Zuschauern gestartet hatte, fiel der Deutsche zunächst im Feld zurück. Der Debütant in der US-IndyCar-Serie bewahrte jedoch auch während mehrerer Unterbrechungen infolge von Drehern und Kollisionen die Ruhe.
Schwerer Unfall kurz vor Rennende
Acht Runden vor dem Ziel ereignete sich ein schwerer Unfall: Caio Collet vom Team AJ Foyt Racing kollidierte mit der rechten Seite seines Wagens mit der Mauer. Das Wrack fing Feuer und rutschte ins Gras. Der Fahrer aus Brasilien konnte sich jedoch mit Unterstützung der Streckenhelfer aus dem Fahrzeug befreien und signalisierte per Daumen-hoch-Geste, dass er unverletzt war. Der Wettbewerb wurde infolgedessen kurz pausiert.
Schumacher, der für das Team Rahal Letterman Lanigan Racing antritt, brachte sein Auto nach der Pause unbeschädigt ins Ziel. Bei der Vorstellung der Fahrer war der ehemalige Formel-1-Pilot mit dem Hinweis „aus der Schweiz“ angekündigt worden, da Schumacher dort zur Welt kam. (dpa/red)
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