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Sexismus-Eklat bei French OpenProfi hält Schiedsrichterin nach Niederlage für ungeeignet

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Tennis French Open

Sorgte nach seiner Niederlage für Wirbel: Adolfo Daniel Vallejo.

Weil er eine Schiedsrichterin sexistisch beleidigte, droht Tennisprofi Adolfo Daniel Vallejo nun eine empfindliche Strafe.

Für den Tennisprofi Adolfo Daniel Vallejo wird eine herabwürdigende Bemerkung über die Schiedsrichterin Ana Carvalho Folgen nach sich ziehen. In einer Mitteilung verurteilten die Organisatoren der French Open „jegliche sexistische Äußerung“ aufs Schärfste und stellten eine „empfindliche Geldstrafe“ für den Paraguayer in Aussicht.

Der 22-Jährige hatte sich nach seiner knappen Niederlage in fünf Sätzen gegen den Franzosen Moïse Kouamé (17) geäußert. Gegenüber dem Tennis-Magazin „Clay“ sagte er: „Ein solches Match muss von einem Mann geleitet werden, für eine Frau ist das sehr schwierig.“

Vallejo: Begründung mit „viel Kraft“

Die Atmosphäre während des fast fünfstündigen Spiels auf dem Court Suzanne Lenglen war angespannt, da die zahlreichen französischen Zuschauer ihren jungen Star Kouamé energisch anfeuerten. Unter diesen Umständen sei „viel Kraft, um gegen die Zuschauer anzukommen“ erforderlich, so die Erklärung von Vallejo.

Diese Äußerungen wurden von den Veranstaltern und dem französischen Tennisverband als „inakzeptabel“ zurückgewiesen, wie es in der Bekanntmachung heißt. „Die Kompetenz eines Schiedsrichters hängt nicht von seinem Geschlecht ab, sondern von seiner Professionalität und seiner Fähigkeit, Spiele auf höchstem Niveau zu leiten.“ (dpa/red)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.