Mamoudou Salou ist unerwartet verstorben. Er war der Sohn des früheren Profis Bachirou Salou.
Trauer im AmateurfußballSohn von Ex-Profi Bachirou Salou mit 36 Jahren gestorben

Bachirou Salou trauert um seinen Sohn Mo, der mit nur 36 Jahren gestorben ist.
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Die Fußballgemeinschaft im Rhein-Kreis Neuss wurde von einer erschütternden Nachricht getroffen. Der Amateurspieler Mamoudou Salou, den jeder nur als Mo kannte, ist am Montag mit nur 36 Jahren plötzlich aus dem Leben geschieden.
Er war der Sohn des Ex-Bundesliga-Profis Bachirou Salou, dessen Karriere Stationen bei Borussia Mönchengladbach, dem MSV Duisburg und Borussia Dortmund umfasste. Die Information über seinen Tod verbreitete sich rasant, als sein letzter Verein, der SV Baal, auf Instagram einen Nachruf teilte, der für große Fassungslosigkeit sorgte.
„Er war ein echter Strahlemann, über den man nichts Böses sagen kann“
Den Hauptteil seiner Fußballkarriere absolvierte Salou, der in Epsendorf zu Hause war, im Rhein-Kreis Neuss. Seine Laufbahn bei den Erwachsenen nahm beim SC Kapellen ihren Anfang, der damals in der Verbandsliga spielte. Zuvor war Salou schon im Nachwuchs des Vereins erfolgreich gewesen.
Anschließend spielte er für den SV Uedesheim in der Oberliga und die Holzheimer SG. Mit Letzterer gelang ihm in der Spielzeit 2017/2018 der Sprung in die Landesliga. Beim SV Bedburdyck/Gierath beendete er seine Spielerlaufbahn und hatte dort bis 2024 zusätzlich die Position des Sportlichen Leiters inne. Seine letzte Station war als Trainer des C-Ligisten SV Baal im Kreis Heinsberg. Das berichtet „rp-online.de“.
Menschen, die ihn kannten, charakterisieren Salou als eine durch und durch positive Person. Sein erster Coach bei den Senioren, Sven Schuchardt, gedenkt seiner als „sehr liebenswerten, aufgeschlossenen und lustigen Menschen, der einfach Lust auf Fußball hatte und sich weiterentwickeln wollte“. Laut Schuchardt war Mo Salou zudem „sehr ehrgeizig und fleißig“ und ähnelte in seiner Spielweise seinem Vater. Zu Beginn seiner Karriere habe er ebenfalls auf einen Weg in den Profifußball gehofft. Benni Schütz, ein früherer Teamkollege, äußerte sich über ihn: „Er hatte immer ein Lächeln auf den Lippen und hatte nie schlechte Laune.“
Salou hinterließ auch bei seinen folgenden Vereinen einen nachhaltigen Eindruck. „Das war ein echter Strahlemann, über den man nichts Böses sagen kann. Er war immer gerne gesehen in Holzheim“, erklärte David Rodriguez, zu jener Zeit Co-Trainer bei der HSG. Der Vorsitzende des SV Bedburdyck/Gierath, Philipp Rohrbach, teilte mit, dass Salou dem Club erst am Wochenende zum Wiederaufstieg in die Kreisliga A gratuliert habe. „Die Nachricht von seinem Tod ist eine große Tragödie“, so Rohrbach. Salous berufliche Tätigkeit als Leiter einer Discounter-Filiale in Hückelhoven seit 2019 ist der Grund für seine Verbindung zum SV Baal.
Mit bewegenden Worten nahm der SV Baal auf Instagram Abschied: „Du warst Herzschlag, Seele und Gesicht unserer Mannschaft. Ein Mensch, der diesen Verein nicht nur trainiert, sondern gelebt hat – jeden einzelnen Tag.“ (red)
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