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Größtes Event der GeschichteSpecial Olympics starten mit 4300 Athleten im Saarland

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Vorstellung der Kampagne der Special Olympics 2026

Die nationalen Sommerspiele der Special Olympics beginnen (Symbolbild)

Im Saarland starten die nationalen Sommerspiele der Special Olympics. Es ist das größte Sportevent in der Geschichte des Landes.

Special Olympics: Nationale Sommerspiele im Saarland eröffnet

Rund 4.300 Athleten mit geistiger Behinderung messen sich bei den nationalen Sommerspielen. Das Saarland erwartet das größte Sportevent seiner Geschichte.

In Saarbrücken starten am heutigen Dienstag die nationalen Sommerspiele von Special Olympics für Menschen mit intellektueller Beeinträchtigung. Bis zum Samstag (20. Juni) konkurrieren rund 4.300 Sportlerinnen und Sportler in 27 Disziplinen.

Den Auftakt markiert eine Eröffnungszeremonie am Abend (20.15 Uhr) im ausverkauften Ludwigsparkstadion in Saarbrücken, bei der das Feuer der Special Olympics entfacht wird. Die Feierlichkeit wird live bei Sky, dem Hessischen Rundfunk sowie dem Saarländischen Rundfunk im Fernsehen ausgestrahlt.

Größtes Sportevent in der Geschichte des Saarlandes

Laut den Organisatoren ist dies das umfangreichste inklusive Multisport-Ereignis in Deutschland. Für das Saarland stellt es die größte Sportveranstaltung seiner Historie dar, zu der bis zu 100.000 Besucherinnen und Besucher erwartet werden. „Mit den Spielen schreiben wir unser eigenes, saarländisches ‚Sommermärchen‘“, sagte Innen- und Sportminister Reinhold Jost (SPD) im Vorfeld. Das Land investiert derzeit insgesamt gut zehn Millionen Euro in die Erneuerung von Sportanlagen.

Die vorherige nationale Austragung der Sommerspiele von Special Olympics fand 2022 in Berlin statt. Special Olympics Deutschland organisiert laut eigenen Angaben im zweijährigen Rhythmus abwechselnd nationale Sommer- und Winterspiele.

Wettbewerbe finden erstmals auch in Frankreich statt

Neu im Programm sind in diesem Jahr die Sportarten 3x3 Basketball, Geräteturnen, Hockey, Rudern und Segeln. Ein besonderes Merkmal ist zudem die erstmalige grenzüberschreitende Durchführung: Die Schwimmwettkämpfe werden in der französischen Nachbarstadt Forbach ausgetragen. Dies soll nach Auffassung der Veranstalter den europäischen Charakter der Spiele hervorheben und ein Zeichen für Begegnung und Inklusion über Ländergrenzen hinweg setzen.

Der überwiegende Teil der Wettkämpfe findet in Saarbrücken statt, jedoch binden die Spiele das gesamte Saarland mit ein.

Präsidentin: „Es geht nicht um Rekorde, sondern um Teilhabe“

Die Präsidentin von Special Olympics Deutschland, Christiane Krajewski, unterstrich die besondere Natur der Spiele. „Hier geht es nicht um Rekorde, sondern um Teilhabe, Begegnungen und um eine starke Gemeinschaft.“ Viele Athleten würden über sich hinauswachsen, ihre persönlichen Erfolge feiern und verdeutlichen, wie viel Kraft in Zusammenhalt und gegenseitiger Wertschätzung liegt.

Die Schirmherrschaft für die Veranstaltung hat die saarländische Ministerpräsidentin Anke Rehlinger (SPD) übernommen. „Die Special Olympics zeigen uns, wie vielfältig und stark unsere Gesellschaft ist, wenn alle dazugehören können“, äußerte sie in einem von den Organisatoren publizierten Interview.

(dpa/red)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.