Tatjana Maria schnupperte an der Sensation, doch am Ende war Jelena Rybakina zu stark. Die Titelverteidigung ist geplatzt.
Sensation knapp verpasstTatjana Maria scheitert an der Nummer zwei der Welt

Tatjana Marias Spielstil ist gefährlich auf Rasen - das zeigte die Tennisspielerin trotz ihrer Niederlage auch gegen Jelena Rybakina.
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Zwölf Monate nach ihrem Triumph konnte die Tennis-Athletin Tatjana Maria keinen weiteren Sensationserfolg beim Turnier im Queen's Club in London erzielen. Die 38-Jährige aus dem schwäbischen Bad Saulgau musste sich Jelena Rybakina, der Nummer zwei der Welt, in der Runde der letzten 16 mit einem Ergebnis von 7:6 (7:4), 5:7 und 0:6 geschlagen geben. Hierbei stand die favorisierte Gegnerin im zweiten Durchgang kurz vor dem Ausscheiden.
Über zwei Durchgänge hinweg bereitete Maria der topgesetzten Spielerin aus Kasachstan durch ihre unkonventionelle Spielweise, welche sich durch Slice-Schläge auf der Vorhand- sowie der Rückhandseite auszeichnet, erhebliche Probleme. Während dieser Zeitspanne machte Rybakina zahlreiche unerzwungene Fehler. Mit einem Spielstand von 5:4 im zweiten Durchgang war die Sportlerin aus Schwaben dem Erreichen des Viertelfinales nahe, bevor sie im finalen Satz keine Möglichkeit mehr hatte.
Witterungsbedingte Änderungen des Zeitplans
Die Begegnung im Achtelfinale wurde um einen Tag verschoben und nicht wie vorgesehen ausgetragen. Ursächlich hierfür war die Absage aller für Donnerstag geplanten Spiele aufgrund von Niederschlag. Dies hat für Rybakina eine zusätzliche Anstrengung zur Folge, da sie am gleichen Tag auch ihr Viertelfinalspiel gegen die britische Spielerin Katie Boulter absolvieren muss.
Rückblick auf den Triumph des Vorjahres
Im Vorjahr hatte Maria bei diesem WTA-500-Event eine beeindruckende Siegesserie hingelegt, in deren Verlauf sie diverse hochrangige Spielerinnen schlug. Während ihres Laufs zum Turniersieg konnte sie sich damals unerwartet ebenfalls gegen Rybakina durchsetzen. Dieser Sieg wird als der bedeutendste ihrer Laufbahn angesehen. Ungeachtet dieses Erfolgs erhielt sie für das diesjährige Turnier zu ihrer Verwunderung keine Startberechtigung per Wildcard und war gezwungen, zuerst die Qualifikationsrunden zu bestreiten. Im Auftaktmatch des Hauptwettbewerbs siegte sie über Maria Sakkari aus Griechenland. (dpa/red)
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