Nach einem Fünf-Satz-Krimi bei den French Open kollabiert Tennis-Talent Jakub Mensik nach dem Matchball auf dem Platz.
Sieg und ZusammenbruchTennisprofi Mensik kollabiert nach Hitzeschlacht in Paris

Jakub Mensik ist ein Kämpfer. (Archivbild)
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Jakub Mensik (20) ist bei den diesjährigen French Open nach dem verwandelten Matchball gegen den Argentinier Mariano Navone auf dem Platz kollabiert. Der tschechische Tennisspieler, der offensichtlich von Krämpfen heimgesucht wurde, signalisierte per Hand, dass er medizinische Versorgung benötigte.
Seinem Betreuer, der ihm zur Hilfe kommen wollte, wurde der Zutritt zum Spielfeld verwehrt. Stattdessen trafen nach kurzer Verzögerung Ersthelfer und medizinisches Personal ein, die den Zustand von Mensik überprüften und mit Eispackungen für Kühlung sorgten.
Hitzeschlacht über fünf Sätze in Paris
Die Begegnung fand bei Temperaturen von 31 Grad in Paris statt und dauerte insgesamt 4 Stunden und 41 Minuten. Mensik konnte die Partie letztlich mit einem Ergebnis von 6:3, 2:6, 6:4, 1:6, 7:6 (13:11) für sich entscheiden.
Im Augenblick seines Sieges lag Mensik allerdings entkräftet auf dem Sand. Sein Kontrahent Navone zeigte eine bemerkenswerte Geste, indem er zu ihm ging und ihm die Hand schüttelte. „Großartiger Sportsgeist nach einem riesigen Kampf“, lautete der Kommentar des Ausrichters zu dieser Handlung. Nach einigen Momenten war es Mensik mit Hilfe möglich, sich zu erheben. Er verließ den Platz 6 der Anlage von Roland Garros humpelnd, ein feuchtes Handtuch um den Hals und mit einem sandbedeckten Trikot.
Anhaltende Hitze als Belastung für Athleten
Seit dem Start des Turniers am vorherigen Sonntag erlebt Paris eine für die Saison untypische Hitzewelle, begleitet von einem meist wolkenlosen Himmel. Zahlreiche Athleten haben mit dieser Witterung erhebliche Schwierigkeiten. Eine Abkühlung auf 24 Grad ist erst für den kommenden Sonntag prognostiziert. (dpa/red)
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