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Der Teufel vom HügelMünchner gewinnt zum dritten Mal das Käserennen in England

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Käserennen 2026 in der englischen Grafschaft Gloucestershire

Das Käserennen in England hat Tradition.

Ein Münchner siegt zum dritten Mal in Folge beim traditionellen und gefährlichen Käserennen in England.

In der englischen Grafschaft Gloucestershire haben zahlreiche Männer bei großer Hitze einen Käselaib einen Abhang hinunter verfolgt – erneut siegte dabei ein Teilnehmer aus Deutschland. Der 24-jährige Tom Kopke aus München sicherte sich am Mittag den Sieg bei dem althergebrachten und zugleich seltsamen Rennen zum dritten Mal in Folge.

„Ich sag' dir eins: Wenn dieser Hügel die Hölle ist, dann bin ich der Teufel“, äußerte Kopke lächelnd gegenüber der BBC in einem Interview nach seinem Sieg. Er gab außerdem bekannt, dass er im kommenden Jahr erneut teilnehmen möchte. Der diesmal errungene Käse werde von all seinen bisherigen Trophäen „am besten schmecken“.

Münchner besiegt Serien-Champion

Gegen den Rekordsieger Chris Anderson konnte sich der 24-Jährige behaupten. Im Anschluss an den Hauptwettbewerb fanden zusätzliche Durchgänge statt, darunter separate für Frauen und Kinder sowie ein gemischter Lauf den Hang hinunter. Für Anderson gab es dennoch einen Anlass zur Freude: Sein Sohn William (11) siegte im Wettbewerb der Kinder.

Traditionsreiches Rennen mit hohem Risiko

Die Veranstaltung blickt auf eine lange Geschichte zurück. Eine Vermutung besagt, dass der Ursprung des Wettkampfs in einem heidnischen Frühlingsfest liegen könnte. Das Käserennen findet jedes Jahr in Brockworth, England, statt, einer Ortschaft, die südlich von Birmingham und westlich von Oxford gelegen ist.

Die Nachrichtenagentur PA stufte die diesjährige Austragung als sehr gefährlich ein: „Beide Männer riskierten Knochenbrüche und schwere Verletzungen, als sie sich gemeinsam mit etwa zwei Dutzend Draufgängern einen steilen Hügel hinunterstürzten – beim jährlichen, todesmutigen Käserennen in Gloucestershire.“

Vor einigen Jahren wurde das offizielle Event wegen Sicherheitsbedenken abgesagt, nachdem Tausende Zuschauer erschienen waren. Seither findet der Wettlauf ohne formelle Genehmigung statt. Laut Berichten der BBC kommt es bei der Veranstaltung regelmäßig zu Blessuren unter den Mitwirkenden.

Wettkampf bei Rekordtemperaturen im Mai

Der diesjährige Wettkampf wurde bei Werten von etwa 30 Grad Celsius ausgetragen. Laut dem Wetterdienst Met Office handelte es sich bei dem Montag um den wärmsten aufgezeichneten Mai-Tag seit Messbeginn. Am Flughafen Heathrow in London wurden zur Mittagszeit 33,5 Grad Celsius registriert. (dpa/red)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.