Starker Auftakt in Stuttgart: Yannick Hanfmann gewinnt sein Erstrundenmatch dank 22 Assen und Nervenstärke.
Sieg im Tiebreak-KrimiYannick Hanfmann steht im Achtelfinale von Stuttgart

Yannick Hanfmann jubelt über seinen Erstrundensieg.
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Mit großer mentaler Stärke hat der Tennisspieler Yannick Hanfmann (34) die Runde der letzten 16 beim Stuttgarter Rasenturnier erreicht. In einer knappen Erstrundenbegegnung bezwang der aus Karlsruhe stammende Profi den US-Amerikaner Aleksandar Kovacevic mit 7:6 (7:5) und 7:6 (7:4).
Als deutsche Nummer zwei hinter Alexander Zverev, dem Gewinner der French Open, beeindruckte Hanfmann besonders durch seinen eigenen Service, mit dem er 22 Asse servierte. Der Routinier gestattete seinem Gegner während des gesamten Spiels keinen Aufschlagdurchbruch, was auch umgekehrt der Fall war. Die Entscheidung fiel nach einer Dauer von 1:50 Stunden, als der deutsche Spieler seinen vierten Matchball erfolgreich verwerten konnte.
Service als entscheidender Faktor
„Es war ein klassisches Rasentennismatch. Wir haben beide sehr gut serviert“, resümierte Hanfmann im Anschluss an das Spiel. Schon bei einer 5:4-Führung im zweiten Durchgang besaß er zwei Möglichkeiten zum Sieg, die Begegnung fand ihre Entscheidung aber erst im Tiebreak. „Rasentennis ist immer etwas Besonders. Ich freue mich immer darauf. Es kommt meinem Spielstil entgegen“, ergänzte der Spieler.

Yannick Hanfmann war sehr zufrieden mit seinem Aufschlag.
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Aussicht auf erstmaligen Viertelfinaleinzug
Im Achtelfinale wird Hanfmanns nächster Gegner der Italiener Mattia Bellucci sein. Dort bietet sich ihm die Möglichkeit, erstmalig in seiner Laufbahn die Runde der letzten Acht in Stuttgart zu erreichen. Auf der Anlage am Weissenhof treten insgesamt fünf deutsche Akteure an. Grand-Slam-Gewinner Zverev verzichtete erwartungsgemäß auf eine Teilnahme, nachdem er in Paris das Finale der French Open erreicht hatte. (dpa/red)
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