Abo

Dänen feiern ihren HeldenTour-de-France-Sieger Vingegaard in Kopenhagen empfangen

2 min
Vingaard 280722

Da fehlen dem Dänen die Worte: Tour-de-France-Sieger Jonas Vingegaard wird von Tausenden Fans auf dem Rathausplatz in Kopenhagen frenetisch gefeiert.

Kopenhagen – Dänemark hat dem diesjährigen Tour-Sieger Jonas Vingegaard einen enthusiastischen Empfang bereitet. Tausende von Menschen jubelten dem 25-jährigen Dänen zu, als er am Mittwoch vom Flughafen Kopenhagen-Kastrup in einem Cabrio Richtung Innenstadt fuhr und sich im Anschluss in seinem Gelben Trikot des Gesamtsiegers der Tour de France auf dem Kopenhagener Rathausbalkon zeigte.

„Tausend Dank an alle, die mich in den vergangenen drei Wochen unterstützt haben. Tausend Dank!“, rief der Radprofi der Menge auf dem Rådhuspladsen vom Balkon aus zu. Ihm fehlten sichtlich die Worte.

Fast wie Ankunft bei Tour-Bergetappe nach Alpe d’Huez

Der Kopenhagener Stadtteil Amager ähnelte auf Vingegaards Weg Richtung Zentrum mit eng beieinander stehenden Fans zeitweise fast der legendären Ankunft bei der Tour-Bergetappe nach Alpe d’Huez.

Vingegaard klatschte mit vielen Menschen vom Beifahrersitz aus ab, während seine Freundin Trine und Tochter Frida auf der Rückbank saßen. Viele Menschen schwenkten rot-weiße Dänemark-Fähnchen, andere radelten in der radbegeisterten Hauptstadt neben dem Fahrzeug her. Die Menge auf dem Rathausplatz sang mit ihm auch die Nationalhymne.

Vingegaard gewann Tour de France als zweiter Däne

Später waren weitere Feierlichkeiten im nahe gelegenen Freizeitpark Tivoli geplant. An diesem Donnerstag geht es für Vingegaard dann mit einer Feier in seinem Heimatort Glyngøre in Jütland weiter. Dort rechnet die Polizei mit bis zu 10000 Teilnehmern.

Das könnte Sie auch interessieren:

Vingegaard hatte am Sonntag als zweiter Däne nach Bjarne Riis die Tour de France gewonnen – passenderweise in dem Jahr, in dem die größte Radrundfahrt der Welt ihren Anfang zum ersten Mal in Kopenhagen genommen hatte. Riis hatte 1996 als Kapitän des deutschen Teams Telekom triumphiert. Später hatte er umfassendes Doping eingeräumt. (dpa)