Jahrzehntelang kümmerte sich Dr. Helmut Pottkämper um das gesundheitliche Wohl der Haie-Profis. Nun ist der bekannte Kölner Sport-Mediziner im Alter von 73 Jahren verstorben.
Trauer bei Haien und ViktoriaSportmedizin-Legende Helmut Pottkämper verstorben

Dr. Helmut Pottkämper war mehr als drei Jahrzehnte lang Mannschaftsarzt der Kölner Haie.
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Die Kölner Sportwelt trauert um Dr. Helmut Pottkämper. Der langjährige Mannschaftsarzt der Kölner Haie und des FC Viktoria Köln ist im Alter von 73 Jahren verstorben. Das gaben beide Klubs am Dienstag bekannt. Aus gesundheitlichen Gründen hatte Pottkämper den Staffelstab bereits vor Jahren an seinen Sohn Oliver abgegeben, der die Gemeinschaftspraxis in Köln-Brück weiterführt.
Pottkämper kümmerte sich mehr als drei Jahrzehnte lang um das medizinische Wohl der Haie-Profis und gehörte zum Betreuerstab jener legendären Mannschaften, die 1995 und 2002 die bislang letzten beiden Meistertitel nach Köln holten. Sein Tod sorgt für tiefe Betroffenheit beim KEC. „Wir sind alle sehr mitgenommen und traurig“, sagte Haie-Geschäftsführer Philipp Walter.
In seinen Händen haben wir uns gut aufgehoben gefühlt. Wir werden ihn sehr vermissen.
„Potti war eine Institution beim KEC und immer für alle Menschen da. Es gab keinen Moment, an dem er nicht seine Hilfe angeboten hat, wenn es an irgendeiner Stelle gesundheitliche Probleme bei den Haien gab – Tag und Nacht.“ Pottkämper habe Generationen von Spielern, Trainern und Mitarbeitern begleitet. „Als Mensch war er immer zugewandt und freundlich. In seinen Händen haben wir uns gut aufgehoben gefühlt. Wir werden ihn sehr vermissen“, würdigte Walter die Verdienste der Kölner Sportmedizin-Legende.
Auch beim FC Viktoria ist die Trauer groß. Pottkämper hatte den Klub aus Höhenberg seit dessen Neugründung 2010 als Teamarzt begleitet. „Der Tod von Potti trifft uns sehr. All die Jahre war er nicht nur unser Mannschaftsarzt, sondern vor allem ein toller Mensch, der zu jeder Zeit für unsere Spieler und das Team um das Team da war. Unsere Gedanken sind bei der Familie und den Angehörigen von Potti“, erklärte Viktorias Sportvorstand Franz Wunderlich.