Handball-BundesligaVfL Gummersbach erwartet im Derby den Bergischen HC in der Schwalbe-Arena

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Ein Handballer wird in einer Angriffssituation von zwei Gegenspielern aufgehalten.

Im umkämpften Hinspiel trennten sich der VfL und der BHC mit 30:30.

Am Donnerstag kommt es in der Schwalbe-Arena in Gummersbach zum bergischen Derby. Die Handballer des VfL erwarten den BHC. 

Die Handball-Bundesliga biegt auf die Zielgerade der Saison ein: Zum vorletzten Heimspiel erwartet der VfL Gummersbach am Donnerstag, 19.05 Uhr, den Bergischen HC. Der Tabellenachte hatte am Wochenende von sich reden gemacht, als er sich mit 34:30 gegen die Füchse Berlin durchsetzte, die mit nun vier Punkten Rückstand und einem Spiel mehr auf Tabellenführer THW Kiel kaum noch Chancen auf den Titelgewinn haben.

Ein starke Abwehr und Torwart Christopher Rudeck mit 17 Paraden waren die Komponenten, die zum Sieg führten. Damit hatte die Mannschaft des ehemaligen Gummersbacher Akademietrainers Jamal Naji bereits eine Woche zuvor den SC Magdeburg beim 21:23 am Rande einer Niederlage.

Gummersbach musste zuletzt eine Auswärtsniederlage verkraften

Die Magdeburger bei 23 Toren zu halten, das sei schon eine Leistung, sagt VfL-Trainer Gudjon Valur Sigurdsson. Und fügt hinzu, dass der Bergische HC eine der frischesten Mannschaften der laufenden Saison sei. „Es gibt nicht viele Mannschaften, die im Endspurt immer stärker und frischer werden“, sagt der Gummersbacher.

Dabei blickt er auf die letzten drei Partien mit dem 32:28 gegen Leipzig, der knappen Niederlage beim SC Magdeburg und zuletzt dem Erfolg gegen die Füchse. Die Abwehr der Gäste stehe kompakt und agiere körperbetont. „Sie verlieren wenig Zweikämpfe.“ Zudem könne Jamal Naji in Abwehr und   Angriff auswechseln, ohne dass sein Team an Qualität verliere. Dazu komme eine große Variabilität im Angriff. Mit Tom Nikolaisen und Frederik Ladefoged verfügten die Gäste über zwei starke Kreisläufer. Vor allem der Däne Ladefoged, der zur Saison gekommen sei, habe voll eingeschlagen.

Während der Bergische HC mit einem Sieg gegen ein Topteam im Gepäck kommt, treten die Gummersbacher nach der 26:31-Niederlage in Flensburg an. „Es war sehr ärgerlich, dass wir nach der Aufholjagd zum 23:25 nicht den Anschluss schaffen konnten, sonst hätten wir das Spiel noch länger spannend halten können“, blickt Miro Schluroff zurück.

Zehn Minuten vor Schluss hatten die Gummersbacher den Rückstand bis auf zwei Tore aufgeholt, auch weil Schluroff nach seiner Verletzungspause treffsicher war, nachdem er Mitte der zweiten Halbzeit eingewechselt wurde. „Unsere Wurfquote muss besser werden“, fordert Sigurdsson von seinen Spielern. Gerade der Rückraum habe in Flensburg die Effektivität vermissen lassen. „Wir müssen wieder aggressiver im Angriff sein“, erklärt der VfL-Trainer.

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