Neuer Vorsitzender beim VfLLüdorf folgt auf Kienbaum

Einstimmig wurde Peter Lüdorf zum Nachfolger von Jochen Kienbaum (v. l.) bestimmt.
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Gummersbach. – Zu ihrem neuen Vorsitzenden hat die Handballabteilung des VfL Gummersbach Ende Oktober Peter Lüdorf gewählt. Die Entscheidung für den 46-Jährigen fiel auf der Mitgliederversammlung einstimmig. Der Anwalt und Geschäftsführer eines Reifenspezialisten ist damit der Nachfolger von Jochen Kienbaum. Im Umfeld des VfL Gummersbach hat der Name Lüdorf einen guten Klang. So war Peter Lüdorfs Vater Karl-Ernst zu den Zeiten von Obmann Eugen Haas unter anderem Betreuer der ersten Mannschaft.
Nach zehn Jahren an der Spitze des VfL Gummersbach hatte Jochen Kienbaum bereits im Vorfeld der Mitgliederversammlung deutlich gemacht, für eine weitere Kandidatur zum Vorsitzenden nicht mehr zur Verfügung stehen zu wollen. Ebenfalls nicht mehr der Wahl stellten sich Geschäftsführerin Anne Skodzik und der Kassierer Andreas Stamm.
Lutz Hassenjürgen und und Jörg Friedrichsen ebenfalls neu im Vorstand
Neu im Vorstand sind neben Peter Lüdorf außerdem Lutz Hassenjürgen als dessen Stellvertreter sowie Kassenwart Jörg Friedrichsen. Komplettiert wir die Führungsriege durch die beiden Beisitzer Peter Dix und Thomas Müller.
Gewürdigt wurde auf der Mitgliederversammlung das langjährige Wirken Jochen Kienbaums durch den Ehrenvorsitzenden Manfred Jost. Bereits 1953 war dieser Mitglied des VfL Gummersbach geworden, 2002 wurde er schließlich Vorsitzender der Handballabteilung. Er habe den Verein in nicht einfachen Zeiten hervorragend geführt und wichtige Impulse gesetzt, erklärte Jost. Nicht zuletzt die 2005 gegründete Handballakademie sei auf Initiative Kienbaums ins Leben gerufen worden. Ihr Erfolg würde sich allmählich abzeichnen, stellte der Versammlungsleiter lobend fest, bevor er sich im Namen des Vereins für die geleistete Arbeit bedankte. Der scheidende Vorsitzende wird dem Verein als Mitglied des Aufsichtsrates erhalten bleiben.
Bevor es zur Neuwahl ging, wurde der alte Vorstand einstimmig entlastet. Zuvor hatte Kassenprüfer Reinhard Söder Kassierer Andreas Stamm eine einwandfreie Kassenführung testiert. In seinem Rechenschaftsbericht erinnerte Kienbaum daran, dass der Verein habe improvisieren müssen, nachdem Akademieleiter Axel Renner Ende vergangenen Jahres ausgeschieden sei und ein Nachfolger nicht sofort gefunden werden konnte.
Eine weitere Verzögerung habe sich ergeben, da Emir Kurtagic nicht den Posten des Akademieleiters habe antreten können, sondern die erste Mannschaft übernommen hatte. Mit Jörg Lützelberger und Jan Schneider als personelle Alternative sei man glücklich, da diese binnen weniger Wochen ein tragfähiges Konzept entwickelt hätten. ( elk )
