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„Für Unruhe gesorgt“Fünfstelliger Betrag aus Werder-Kabine gestohlen

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Clemens Fritz auf einer Pressekonferrenz von Werder Bremen.

Sportdirektor Clemens Fritz auf einer Pressekonferrenz von Werder Bremen. 

Eigentlich ist die Kabine einer Profi-Mannschaft gut geschützt. Bei Werder Bremen kam es dennoch zu einem schweren Diebstahl.

Aus der Umkleidekabine von Werder Bremen ist die Mannschaftskasse gestohlen worden. Wie das Portal „Deichstube“ am Dienstag berichtete, lagerte das Team einen Geldbetrag im niedrigen fünfstelligen Bereich in der Kabine.

Eigentlich ist dieser Bereich einer Profi-Mannschaft gut geschützt. Und dennoch hatte offenbar jemand zugriff, der sich mit dem Entwenden der Kasse bereichert hat. „Ja, die Mannschaftskasse ist vor einigen Monaten weggekommen. Wir wissen nicht, wo sie geblieben ist“, wurde Werders Profifußball-Leiter Clemens Fritz zitiert.

Clemens Fritz: „Das hat uns alle ziemlich geärgert“

Der Club habe auch die Polizei eingeschaltet, bislang aber ohne Ergebnis. Wo sich das aufbewahrte Geld befand, erklärte Fritz nicht. „Wir müssen da noch besser aufpassen und haben die Zugänge noch mehr eingeschränkt“, sagte er der „Deichstube“.

Die Kabine eines Profi-Clubs ist für Außenstehende in der Regel schwer zugänglich. „Das hat uns alle ziemlich geärgert und damals auch für etwas Unruhe gesorgt“, merkte der 42 Jahre alte Fritz an.

In die Kasse fließen interne Strafen für jene, die zu spät kommen oder für andere Vergehen, die dem Team schaden. Nach der Saison werden in vielen Mannschaften von dem Geld gemeinsame Ausflüge und Urlaube finanziert. (dpa)