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Rüdiger rückt in den FokusBitteres WM-Aus für Nico Schlotterbeck

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Nico Schlotterbeck sitzt nach einem Zweikampf verletzt auf dem Rasen.

Nico Schlotterbeck fällt Medienberichten zufolge für den Rest der WM aus.

Die DFB-Elf muss die WM ohne Nico Schlotterbeck weiterspielen. Der 26-Jährige fällt nach einer Sprunggelenksverletzung lange aus.

Nico Schlotterbeck fällt Medienberichten zufolge für den Rest der WM aus. Der 26-Jährige von Borussia Dortmund hat sich laut „Bild“ und Sky beim 2:1 gegen die Elfenbeinküste einen Bänderriss im linken Sprunggelenk zugezogen und kann demnach beim Turnier in den USA nicht mehr für die Fußball-Nationalmannschaft zum Einsatz kommen. Ihm droht eine Pause von rund zwei Monaten.

Nach der Muskelverletzung von Lennart Karl müsste Bundestrainer Julian Nagelsmann damit schon den zweiten Turnierausfall verkraften. Da die Fifa-Frist abgelaufen ist, kann er jetzt aber keinen Spieler mehr nachnominieren. Der Weltverband erlaubt nach der ersten Partie jedes Teams nur noch eine neue Berufung von Torhütern ins Aufgebot.

Antonio Rüdiger jetzt im Fokus der DFB-Abwehr

Für Karl hatte Nagelsmann noch Assan Ouedraogo nachnominieren können. Schon vor der Kader-Nominierung hatte Karls Münchner Club-Kollege Serge Gnabry als Startelf-Kandidat die WM-Teilnahme absagen müssen.

Die Verletzung von Schlotterbeck in seinem 29. Länderspiel ist bitter für Nagelsmann. Der BVB-Verteidiger ist wichtig für den Spielaufbau aus der Abwehr heraus und war als einziger Linksfuß unter den Innenverteidigern Stammkraft. Nach dem frühen Ausscheiden 2022 endet auch die zweite WM-Teilnahme für Schlotterbeck mit einer bitteren Enttäuschung.

Durch die Verletzung rückt nun Antonio Rüdiger wieder in den Fokus und sehr wahrscheinlich auch in die Startformation für das abschließende Gruppenspiel gegen Ecuador am Donnerstag (22.00 Uhr/ARD und Magenta TV) in East Rutherford.

Der 33-Jährige, der zuletzt hinter Schlotterbeck und Jonathan Tah zurückstehen musste, war in Toronto zur Halbzeit für den Dortmunder eingewechselt worden. Weitere Innenverteidiger im Aufgebot sind Schlotterbecks BVB-Kollege Waldemar Anton und Malick Thiaw.