Das WM-Turnier 2026 hat gerade erst begonnen, schon muss der Unparteiische eingreifen. Eine neue Vorschrift soll Zeitverzögerungen bekämpfen.
WM-Novum im EröffnungsspielNeue Regel kommt nach vier Minuten zum Einsatz

Schiedsrichter Wilton Sampaio (Brasilien) zeigt dem Südafrikaner Teboho Mokoena die Gelbe Karte. Nach vier Minuten hatte er mit einem einen Fünf-Sekunden-Countdown für ein WM-Novum gesorgt.
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Kaum war die Fußball-Weltmeisterschaft 2026 angepfiffen, gab es schon die erste Anwendung einer neuen Regel. Eine der jüngsten Bestimmungen der Fifa wurde in der Eröffnungspartie von Mexiko gegen Südafrika umgesetzt.
Die Szene trug sich in der vierten Minute im Aztekenstadion zu: Als sich der mexikanische Verteidiger Israel Reyes für einen Einwurf bereitmachte, zeigte der Unparteiische Wilton Pereira Sampaio für alle erkennbar mit seinen Fingern einen Fünf-Sekunden-Countdown an. Die Maßnahme zielt darauf ab, Verzögerungen bei Einwürfen zu verhindern.
Fifa will effektive Spielzeit verlängern
Das Herunterzählen per Handzeichen gehört zu einem Bündel von Regeländerungen, die zur Steigerung der Netto-Spielzeit für die Meisterschaft der Gastgeber USA, Kanada und Mexiko eingeführt wurden.
Weitere Innovationen umfassen temperaturunabhängige Trinkunterbrechungen sowie zusätzliche Kompetenzen für den Videoschiedsrichter.
Außerdem gilt eine neue Bestimmung für Auswechslungen: Wenn ein Spieler das Feld nicht innerhalb von zehn Sekunden verlässt, muss der eingewechselte Akteur mindestens eine Minute pausieren, ehe er am Spiel teilnehmen darf. Das berichtet „sportbild.bild.de“.
Somit dauerte es nicht lange bis zur ersten sichtbaren Anwendung einer neuen Vorschrift. Schon nach Ablauf von vier Minuten erhielten die Fans im Stadion sowie die Zuschauer an den Bildschirmen einen Vorgeschmack darauf, wie die Fifa den Spielablauf bei diesem Turnier zu beeinflussen gedenkt. (red)
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