Bei seinem TV-Debüt als WM-Experte kritisiert Christian Streich einen Ex-Profi aus der Bundesliga scharf für dessen Fallsucht.
Bei Debüt als TV-ExperteStreich ärgert sich über früheren Bundesliga-Profi

Christian Streich beklagte sich bei der WM-Übertragung im ZDF über einen früheren Bundesliga-Profi.
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Unverblümt wie eh und je: Bei seinem Einstand als WM-Expete im ZDF teilte der frühere Bundesliga-Trainer Christian Streich (61) deutlich gegen einen früheren Spieler aus, der für seine Fallsucht bekannt war.
In einer angeregten Gesprächsrunde mit den Weltmeistern Per Mertesacker (41) und Christoph Kramer (35) saß der ehemalige Coach des SC Freiburg am Donnerstag (11. Juni 2026). Dabei wurde nicht nur die Auftaktpartie zwischen Mexiko und Südafrika (2:0) thematisiert, sondern auch Streichs Vergangenheit in der höchsten deutschen Spielklasse.
Kritik an umstrittenen Elfmetern für RB Leipzig
Anlass der Debatte war der zweite Platzverweis für Südafrika, der nach Eingriff des Videoassistenten wegen einer Tätlichkeit erfolgte. Kramer monierte in diesem Zusammenhang, dass durch VAR-Eingriffe und den Blick auf Zeitlupen oft Strafstöße provoziert würden, die bei normaler Spielgeschwindigkeit keine wären.
Dies veranlasste Moderatorin Katrin Müller-Hohenstein (60) zu der Nachfrage an Streich, ob er seinen eigenen Spielern jemals aus strategischen Überlegungen aufgetragen habe, Strafstöße oder Feldverweise für den Gegner zu provozieren.
Der TV-Experte schüttelte zunächst den Kopf und äußerte sich dann unmissverständlich. „Habe ich nicht gemacht“, leitete Streich seine Antwort ein, bevor er auf die Konkurrenz in der Bundesliga zu sprechen kam.
„Es gab einen Spieler in Leipzig, ich nenne jetzt keinen Namen. Er spielt jetzt nicht mehr dort, ein sehr guter Spieler. Der hat Elfmeter bekommen, Elfmeter bekommen, Elfmeter bekommen. Dann immer über Kontakte, er war ein schneller Spieler. Das hat mich echt wahnsinnig genervt. Solche Anweisungen habe ich nicht gegeben, weil irgendwie kotzt einen das an“, wetterte Streich in Richtung eines ehemaligen Akteurs der Bundesliga.

Christian Streich (l.) wurde bei Leipziger Elfmetern gegen den SC Freiburg regelmäßig zum Vulkan an der Seitenlinie.
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Vor dem Fernseher dürften Fans daraufhin über den Übeltäter spekuliert haben. So trug beispielsweise Timo Werner (30) lange den Ruf eines Schauspielers auf dem Platz mit sich und sah sich jahrelang Anfeindungen von Anhängern anderer Klubs ausgesetzt. Gegen Freiburg trat er jedoch nie durch herausgeholte Elfmeter in Erscheinung.
Passender wäre da der Franzose Christopher Nkunku (28): Er hatte in acht Begegnungen in der Bundesliga gegen den SC Freiburg drei Strafstöße nach Fouls für die Leipziger herausgeholt.
Jeder dieser drei Elfmeterpfiffe war umstritten und brachte Streich an der Seitenlinie in Rage. In einem Fall erhielt er wegen Protestierens die Gelbe Karte und beklagte sich nach dem Spielende: „Wir hatten in Leipzig schonmal so eine Situation. Eine Berührung ist kein Foul für mich.“
Auch wenn die Tendenz damit zu Nkunku ging, der frühere Trainer des SC Freiburg ließ die Zuschauer durch den Verzicht auf eine Namensnennung letztlich im Ungewissen. (red)
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