Zehnkämpfer Leo Neugebauer liegt beim Meeting in Götzis aussichtsreich auf Platz zwei hinter dem Schweizer Simon Ehammer.
Starker Auftakt in GötzisWeltmeister Neugebauer nach Tag eins auf dem zweiten Platz

Der Schweizer Simon Ehammer präsentiert sich beim Meeting in Götzis stark in Form.
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Leo Neugebauer, der amtierende Weltmeister, besitzt nach Abschluss des ersten Tages beim renommierten Meeting der Zehnkämpfer in Götzis Aussichten auf den Gesamtsieg. Mit 4.632 Punkten rangiert der 25-jährige Sportler zur Hälfte des Wettbewerbs in Österreich auf der zweiten Position. Angeführt wird das Feld vom Schweizer Simon Ehammer, dessen Vorsprung auf Neugebauer 130 Punkte beträgt. Der Olympiasieger von Tokio, Damian Warner aus Kanada, folgt mit 4.541 Zählern auf dem dritten Rang.
Im Vergleich zu den letztjährigen Weltmeisterschaften zeigt Neugebauer somit eine erhebliche Leistungssteigerung. Seinerzeit hatte er nach dem ersten Wettkampftag mit 4.455 Zählern die vierte Position inne. Für Ehammer endete der damalige Wettbewerb in Japan hingegen frühzeitig.
Platzierungen von Kaul und Gräber
Niklas Kaul, ein ehemaliger Weltmeister, befindet sich in Götzis nach Abschluss des ersten Tages mit 4.125 Punkten auf dem 18. Platz. Besser schnitt Amadeus Gräber ab, der im Vorjahr sein Debüt nach drei absolvierten Disziplinen beenden musste. Mit einer Punktzahl von 4.216 sichert er sich den 13. Rang.
Weltbestleistung für den Schweizer Ehammer
Der an der Spitze liegende Ehammer, welcher schon im März den 14 Jahre alten Siebenkampf-Weltrekord von Ashton Eaton aus den USA überboten hatte, sorgte in Österreich für einen weiteren Rekord. Im Weitsprung gelang dem Schweizer eine Weite von 8,51 Metern, womit er seine persönliche Zehnkampf-Bestmarke aus dem Möslestadion von vor vier Jahren um sechs Zentimeter steigerte. Diese Leistung macht ihn auch im Vergleich mit den Spezialisten zum global führenden Weitspringer.
Starker Auftritt von Weißenberg nach Zwangspause
Sophie Weißenberg aus Leverkusen absolvierte im Siebenkampf der Damen einen gelungenen ersten Tag bei ihrer Rückkehr in den Wettkampf nach einer gravierenden Verletzung. Mit einer neuen persönlichen Bestleistung von 23,25 Sekunden über die 200-Meter-Distanz erwies sie sich als die schnellste unter den fünf deutschen Athletinnen.
Nach Abschluss des ersten Tages führt Sofie Dokter aus den Niederlanden das Klassement mit 3.969 Zählern an. Vanessa Grimm ist als Viertplatzierte die bestplatzierte deutsche Teilnehmerin, während Weißenberg auf Rang sechs liegt. (dpa/red)
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